Test: Sapphire R9 270X Vapor-X29. Januar 2014

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Einleitung

Im Oktober veröffentlichte der finanziell angeschlagene Prozessorhersteller AMD die neue Radeon-R-200-Serie, die vorerst nur aus der Radeon R9 280X, der Radeon R9 270X, der Radeon R7 260X sowie der Radeon R7 250 und der Radeon R7 240 bestand. Bei den Grafikkarten handelt es sich allerdings nur um sogenannte Rebrandings, also um umbenannte Modelle der älteren Radeon-HD-7000-Serie.

Bei der Radeon R9 280X handelt es sich eigentlich um eine Radeon HD 7970 GHz-Edition und die Radeon R9 270X ist eine umgelabelte Radeon HD 7870. Die GPU der Radeon R7 260X kam hingegen in nahezu identischer Ausführung auf der Radeon HD 7790 zum Einsatz. Nur kurze Zeit später präsentierte AMD die Radeon R9 290X und die Radeon R9 290, bei denen erstmals der Hawaii-Grafikprozessor verbaut wurde.

Sapphire Radeon R9 270 Vapor-X

Die beiden High-End-Grafikkarten sorgten endlich wieder für Spannung an der Spitze, wo sich die Geforce GTX Titan und die Geforce GTX 780 bereits mehrere Monate langweilten. Anschließend wurden noch die Radeon R9 270 und die Radeon R7 260 vorgestellt. Von der Radeon R9 280, welche die Lücke zwischen der Radeon R9 280X und der Radeon R9 270X schließen könnte, fehlt nach wie vor jede Spur.

In unserem heutigen Testbericht behandeln wir die Sapphire Radeon R9 270X Vapor-X, die über ein zusätzliches Boost-BIOS verfügt, und vergleichen diese mit dem Referenzmodell. Darüber hinaus untersuchen wir, wie sich die Sapphire-Karte gegen die ältere Radeon HD 7950 schlägt. Aufgrund der niedrigen Anschaffungskosten könnte die sich Radeon R9 270X Vapor-X als exzellentes Preis-Leistungs-Produkt entpuppen, aber alles der Reihe nach.

Wir hoffen, dass wir Ihnen in unserem überlegten Testparcours einen möglichst aktuellen und praxisnahen Überblick über die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Grafikkarten auf dem Markt verschaffen können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Ihre Kommentare!

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