Neues Apple Rechenzentrum in den Niederlanden?

AppleWie eine aktuelle Meldung eines niederländischen TV-Senders verlauten lässt, plant Apple zurzeit wohl tatsächlich den Bau eines neuen Rechenzentrum in den Niederlanden. Damit wird ein Gerücht neu angeheizt, das bereits im letzten Jahr schon einmal im Netz kursierte. Das niederländische Onlineportal iphoneclub.nl hatte berichtet. Das neue Data Center von Apple soll nahe der Rechenzentren von Microsoft und Google in Eemshaven gebaut werden, so der Lokalsender. Schon seit dem Jahr 2008 betreibt der Suchmaschinengigant Google an diesem Standort ein Datenzentrum, welches als eines der Größten überhaupt in Europa gilt.



Der niederländische Lokalsender hat einige Informationen von ansässigen Unternehmen erhalten, welche darauf schließen lassen, dass die Pläne Apples, ein neues Rechenzentrum in Eemshaven im Norden von Groningen bauen zu wollen, bestätigen sollen. Seitens Apple hält man sich aber bislang noch verdeckt. Insgesamt gehe es bei diesem Bauvorhaben um eine Investitionssumme in Höhe von rund zwei Milliarden Euro. Etwa 150 bis 200 neue Arbeitsplätze sollen dabei entstehen. Bisher konnte noch nicht geklärt werden, ob Apple das neue Rechenzentrum unter Umständen in eigener Regie erbauen wird und auch den Betrieb selbst managen wird. Im Hause Apple soll das Projekt unter dem Codenamen „Saturn“ laufen.

Eemshoven



Warum Eemshaven?


Das niederländische Eemshaven könnte aus mehreren Gründen ein optimaler Standort sein. Einer der wichtigsten Punkte wäre beispielsweise das transatlantische Glasfasernetz, welches Europa und die USA miteinander verbindet. Dadurch würde Apple eine entsprechend hohe Bandbreite zur Verfügung stehen. Bereits seit 2001 ist eben dieses Glasfasernetz einer der wichtigsten Knotenpunkte der globalen Glasfasernetze. Auch der Windpark vor Eemshoven ist besonders wichtig, da dieser genug Energie liefert, das Rechenzentrum zu betreiben. Ein weiterer Vorteil ist die Lage. Denn Eemshoven befindet sich etwa 10 Meter über dem Meeresspiegel. Nach den Überschwemmungen in New York und New Jersey im Jahr 2012 durch Sturm Sandy oder im Jahr 2005 in New Orleans durch Hurrikane Katrina durchaus keine schlechte Idee.

Foto: flickr, The Wolf


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