Photoshop CS4 und die GPU-Beschleunigung

NvidiaSeit Jahren stellt Adobe mit seiner Photoshop-Serie das Non Plus Ultra in Sachen Bildbearbeitung, ob nun für den professionellen oder auch den privaten Gebrauch, der breiten Masse zur Verfügung. Seit Anfang dieser Woche gib es nun ein neues Photoshop, welches - wie sollte es auch anders sein - auf die Bezeichnung Creative Suite 4 (CS4) hört.

Nvidia-GPU-Beschleunigung unter Photoshop CS4

Die direkten Vorgänger dieser Software hatten allesamt den Ruf, ganz besonders hungrig auf Computerhardware, insbesondere auf den Prozessor und den Arbeitsspeicher, zu sein. Um die Anwender aus dieser misslichen Lage zu befreien, werden viele Aufgaben bei Creative Suite 4 von der Grafikkarte übernommen.
Anhand offizieller Nvidia-Dokumente können wir berichten, wo die GPU der CPU unter die Arme greift und wo nicht.

Adobe Photoshop CS4 unterscheiden zwischen den professionellen Nvidia Quadro- und den gewöhnlichen Geforce-Grafikkarten. Erstere können wegen optimierter Treiber wesentlich mehr berechnen als die einfachen GPUs für die Konsumenten, wobei einfache Bildbearbeitung auch auf den Geforce-Karten wunderbar funktioniert.

Nvidia-GPU-Beschleunigung unter After Effects

Mithilfe der GPU-Beschleunigung ist es möglich, große Bilder in Echtzeit zu drehen, so dass der Prozessor das Bild nicht neu berechnen muss. Die Grafikkarte übernimmt außerdem das Zoomen und das Schwenken eines Bildes sowie das eigentliche Rendering. Außerdem werkelt die GPU bei Kantenglättung und einigen anderen Effekten, wie zum Beispiel „High-Dynamic Tone Mapping“ und „Color Conversion“. Prinzipiell werden auch Radeon-Grafikkarten unterstützt, konkrete Informationen über dessen Tauglichkeit in CS4 liegen allerdings noch nicht vor.

Nvidia-GPU-Beschleunigung unter Premiere Pro

Die beiden Programme „After Effects“ und „Premiere Pro“ wenden sich hingegen eher an die professionellen Nutzer und unterstützen daher nur Nvidias Quadro-Grafikkarten. In After Effects CS4 ist das Darstellen von komplexen Visual Effects ein Einsatzgebiet des Grafikprozessors. Außerdem ist es möglich, „Depth of Field“, Blur-Effekte, das Hinzufügen von künstlichem Rauschen sowie einen „Cartoon Effect“ mithilfe der Grafikkarte zu berechnen. Bei Premiere Pro CS4 kann man mit einer Quadro-Grafikkarte Videos verändern, indem man „Beuleneffekte“ erstellt oder die Lichtundurchlässigkeit manipuliert.

Jegliche genannten Grafik-Features, welche in Creative Suite 4 enthalten sind, werden mit der OpenGL-API realisiert und sind somit auf jeder Grafikkarte mit Shader Modell 3.0 oder höher darstellbar.


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