Test: Gainward HD 4850 GS25. August 2008

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Einleitung

Gainward, bekannter Nvidia-Partner mit besonders leistungsstarken sowie hochwertigen Grafikchips, hat Ende Juni, kurz nach der Vorstellung der ATI HD 4000-Serie, offiziell angekündigt, nicht nur mehr Grafikkarten für Nvidia herzustellen und zu verkaufen, sondern auch für AMD. Inzwischen, rund zwei Monate nach der Ankündigung, hat man bereits mehrere AMD-Produkte im Portfolio, und zwar HD 3850, HD 3870, HD 4850 und HD 4870. Doch von nur einer Karte, der auch zuletzt hier preisgekrönten HD 4850, hat man eine Golden-Sample-Version.

So genannte Golden-Samples (GS) züchtet Gainward schon seit Jahren. Hierbei handelt es sich um erlesene Chips, die besonders hohe Taktfrequenzen erreichen, mit dem hauseigenen Übertaktungstool Experttool an den Kunden kommen und oftmals sogar Designänderungen mitbringen. Dies hört sich nicht nur gut an, sondern ist auch gut, wie wir schon in vergangenen Tests - da noch unter der Nvidia-Flagge - feststellen konnten.

Gainward HD 4850 GS inklusive Verpackung

Ob auch die Gainward HD 4850 GS ein würdiger "Gold"-Chip ist bzw. sich von einer herkömmlichen HD 4850, die als letztes unseren Parcour erfolgreich durchlief, absetzen kann, soll unser Test klären. Zu diesem Zwecke wird die Karte nicht nur mit ihren von Haus aus höheren Taktraten in puncto Performance getestet, auch der Stromverbrauch wird erstmals festgehalten. Schließlich soll die Takterhöhung in einem gesunden Verhältnis stehen. Des Weiteren werden wir einen näheren Blick auf die Temperatur werfen sowie die Übertaktungsfähigkeiten des Chips ausloten.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um ans an dieser Stelle erneut sehr herzlich bei Gainward zu bedanken, die für eine schnelle sowie problemlose Bereitstellung eines ihrer ersten AMD-Produkte gesorgt haben!

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