GeForce 8800 Ultra im ForceWare aufgetaucht

NvidiaWieder einmal sind es Einträge in neuen Treiber Revisionen, die über künftige Modelle informieren. Der in der Beta-Phase befindliche ForceWare 101.41, den es sowohl als 32-Bit- als auch 64-Bit Variante für das neue Microsoft OS Windows Vista gibt, offenbart die Einträge GeForce 8400 GS und 8800 Ultra. Die heute morgen angesprochenen Modelle 8300 GS, 8500 GT, 8600 GT sowie 8600 GTS werden ebenfalls gelistet. Insbesondere der Eintrag 8800 Ultra sorgte prompt für reges Aufsehen. Hatte nVidia mit Einführung der GeForce 7 Serie im Sommer vorletzten Jahres nicht verlauten lassen, künftig nur noch den Suffix GTX zur Bezeichnung des Topmodells zu nutzen? Nachdem sich die GeForce 7 Serie konsequent vom Anhängsel Ultra "befreien" konnte, scheint es nun, als würde mit der achten GeForce Generation der lang getragene Name wieder zurück ins nVidia Portfolio heimkehren. Erste Gerüchte über eine mögliche 8600 Ultra holten schon vor einigen Wochen den Namen "Ultra" urplötzlich zurück in Erinnerung.

Dass eine Ultra Variante ausgerechnet in Form einer GeForce 8800 Karte erscheinen soll, verwundert umso mehr, wo doch bereits die Namen GeForce 8900 für die kommende nVidia High-End Grafikkartenreihe gefallen sind. Jene Serie soll - wie damals die GeForce 7900 Serie - einen netten Die-Shrink mit deutlich erhöhten Taktraten ermöglichen. Zudem wurde immer wieder der Speichertyp GDDR4 in Verbindung mit der GeForce 8900 gebracht. Nun also 8800 Ultra? Die Frage stellt sich dann, ob es sich hierbei um eine bloße Tuningversion der 8800 GTX handelt oder womöglich um eine säuberlich überarbeitete Variante des G80 Chips, die bereits im verbesserten 80nm Verfahren hergestellt wird. Da sich die Gerüchteküche auf jenes Modell bisweilen nicht gestürzt hat - was sich jetzt wohl ändern wird - sind mutmaßliche Spezifikationen nur schwer auszumachen.

Auch das aufgetauchte Modell GeForce 8400 GS gibt vorerst zu rätseln auf. Quetscht nVidia zwischen GeForce 8300- und 8500-Reihe noch eine weitere Grafikkartenreihe, und das alles binnen kürzester Zeit? Musste man sich heute morgen noch mit dem ungewohnten Namen GeForce 8500 anfreunden, gilt es schon wenige Stunden später die Namensgebung GeForce 8400 zu verarbeiten. Letztendlich sollte man die Ruhe bewahren und abwarten, was sich aus den ganzen möglichen Modellvarianten ergibt. nVidia ist eigentlich nicht dafür bekannt, in Eile sein komplettes Produktportfolio mit neuen Namen vollzustopfen. Hier kann schon eher Konkurrent ATi ein Lied von singen. Wir bleiben an der Entwicklung der kommenden nVidia GPUs dran und versuchen schon bald, Enten von kernigen Informationen zu trennen. Bis dahin bleibt die Ungewissheit.


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