Samsung Galaxy S6 vorgestellt

SamsungSamsung hat die Bühne des Mobile World Congresses wie erwartet dazu genutzt, sein neuestes Galaxy-Flaggschiff S6 zu präsentieren. Dieses Mal erstmalig in zwei nicht nur farblich voneinander verschiedenen Varianten: Dem Samsung Galaxy S6 sowie Galaxy S6 Edge. Bei letzterem zieht sich der Display über beide Seitenränder hinaus und sorgt somit nicht nur für einen funktionellen Mehrwert, sondern in erster Linie für einen Optischen.

Optik ist so oder so das Topthema beim Samsung Galaxy S6. Denn erstmals wird Samsungs Flaggschiff aus einem Aluminium-Metall-Gehäuse gefertigt. Dies wirkt sehr wertig und gelungen, erinnert aber zweifelsohne an das aktuelle iPhone von Apple. Auch die Anordnung der Anschlüsse fällt quasi identisch aus.
Dem Design zur Liebe hat Samsung im übrigen die IP67-Zertifizierung (Schutz gegen Wasser) gestrichen und verbaut nun auch sowohl einen festen Akku als auch internen Speicher.

Samsung Galaxy S6 Edge

Aus rein technischer Sicht sind beide Samsung Galaxy S6-Modelle wie schon das Galaxy S5 mit einem 5,1 Zoll großen Display ausgestattet, der nun jedoch in 1440x2560 statt 1080x1920 auflöst. Im Inneren verrichtet nun ein in 14 Nanometern gefertigter Acht-Kern-Prozessor anstelle eines in 28 Nanometer gefertigten Vier-Kern-Prozessors die Arbeit. Die Rechenleistung soll so um mehr als 50 Prozent gesteigert worden sein bei gleichzeitig gesenkter Leistungsaufnahme. Zudem wurde die Größe des Arbeitsspeichers von 2 auf 3 GB angehoben.

Der interne Speicher hat sich von 16 respektive 32 GB auf 32, 64 respektive 128 GB erhöht, dafür ist allerdings, wie schon erwähnt, die Option einer externen Speicherkarte weggefallen.

Die rückwärtige Kamera löst weiterhin mit 16 Megapixeln auf, jedoch hat sich die Blendenöffnung verringert, was bessere Bildaufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen ermöglicht, und es wurde ein optischer Bildstabilisator integriert. Zu guter Letzt verspricht Samsung auch noch ein besonders schnelles Starten der neuen Kamera.

Samsung Galaxy S6

Abgerundet wird der sowohl optisch als auch technisch gelungene Ersteindruck durch schnelleres LTE, Bluetooth 4.1, kleinere Maßen - unter 7 mm dick - und weniger Gewicht.
Wie schnell das neue Galaxy S6 werden wird und wie lange es ohne externe Stromquelle auskommt, müssen erste Tests noch zeigen. Diese werden vermutlich aber erst kommenden Monat erscheinen und dann ein endgültiges Bild über das neueste Smartphone in Samsungs Garde zeichnen. Die Preise sind allerdings jetzt schon bekannt: Je nach Speichergröße und Modell (normal oder Edge) entstehen Kosten von 699 bis 1.049 Euro.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare