"Backdoor" in Windows 8.1 und Windows 8?

MicrosoftDas Betriebssystem Windows 8 konnte sich bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht durchsetzen. Obwohl die 100-Millionen-Marke nach nur einem halben Jahr geknackt wurde, hat die Software nach wie vor unzählige Kritiker. Nicht umsonst brachte Microsoft mit Windows 8.1 ziemlich rasch eine verbesserte Version des Betriebssystems. Dennoch bringen es Windows 8.1 sowie Windows 8 zusammengerechnet nur auf einen Anteil von 11,9 Prozent unter unseren Lesern.

Obwohl zurzeit das kommende "Update 1", bei dem es sich sozusagen um das erste Service Pack für Windows 8.1 handelt, im Mittelpunkt steht, liefert das aktuelle Microsoft-Betriebssystem auch weiteren Stoff für Newsmeldungen. Wie die Kollegen von winfuture.de berichten, wurde in Fernost offenbar eine Sicherheitslücke in Windows 8.1 und Windows 8 gefunden, welche die chinesische Regierung zu drastischen Maßnahmen verleitet.

Windows 8.1

Die chinesischen Behörden müssen aufgrund dieser "Backdoor" ihre Systeme auf Windows 7 downgraden. Diese Anordnung stammt augenscheinlich direkt von einer Sicherheitsbehörde des Landes. Durch die vermeintliche Sicherheitslücke sind angeblich Teile einer wichtigen Ansprache des chinesischen Präsidenten Xi Jinping an ausländische Medien gelangt. Ursprünglich sollte der Monolog zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

Ob die Hintertür tatsächlich für das Durchsickern verantwortlich ist, können wir momentan nicht beantworten. Möglicherweise nimmt die chinesische Regierung das umfassende Downgrade auf Windows 7 nur zur Sicherheit vor. In einem großen Land wie China geht ein solches Unterfangen dennoch mit einem riesigen Aufwand einher. Das Unternehmen Microsoft hat sich bislang noch nicht zur Thematik geäußert.


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