Radeon-Sky-Serie: Cloud-Gaming von AMD

AMDMomentan ist die kommende Volcanic-Islands-Serie von AMD in aller Munde, doch es gibt bis dato nur dutzende Gerüchte und kaum handfeste Informationen. Zuletzt konnten wir mit den vermeintlichen Spezifikationen des zukünftigen Flaggschiffs aufwarten, die allerdings höchstwahrscheinlich frei erfunden sind. Des Weiteren sind neben den bekannten Codenamen Vesuvius und Hawaii noch drei weitere Grafikprozessoren der Volcanic-Islands-Serie aufgetaucht, die unter den Bezeichnungen Maui, Iceland und Tonga laufen. Darüber hinaus berichteten wir von einem Gerücht, nach dem im Oktober lediglich professionelle Grafikkarten und keine Spielegrafikkarten auf den Markt kommen sollen. Wir gehen allerdings nicht davon aus, denn zahlreiche Quellen vermelden etwas anderes.

Wie wir kürzlich darlegten, fallen die Verkaufspreise der aktuellen Radeon-HD-7000-Grafikkarten momentan relativ schnell. Dies könnte ein Indiz für den bevorstehenden Launch der Volcanic-Islands-Serie sein, weil AMD sowie die Händler in diesem Fall ihre alten Lagerbestände leeren würden. Für Ende September hat der Prozessorhersteller eine Präsentation auf Hawaii angekündigt, auf der wohl diverse Details zu den kommenden Grafikkarten, die aber erst im Oktober den Markt erreichen sollen, preisgegeben werden.

Radeon-Sky-Folie

In Kooperation mit CiiNow hat AMD auf der diesjährigen Gamescom in Köln, die inzwischen mit einem neuen Besucherrekord ihre Pforten wieder geschlossen hat, eine neue Produktreihe präsentiert. Die Radeon-Sky-Serie basiert auf der GCN-1.0-Grafikarchitektur, die auch auf der Radeon-HD-7000-Serie für Desktop- und Notebook-Computer eingesetzt wird, und besteht vorerst aus drei Modellen. Die Radeon Sky 900 verfügt über zwei beschnittene R1000-GPUs (Tahiti-Pro), während die Radeon Sky 700 einen Tahiti-Pro-Grafikprozessor besitzt und die Radeon Sky 500 mit einem vollwertigen Pitcairn-Chip (Pitcairn-XT) daherkommt.

Die neue Radeon-Sky-Serie ist natürlich nicht für Endkunden, sondern für Unternehmen gedacht, die Cloud-Gaming anbieten. Während die Grafikkarten ihren Dienst verrichten, nutzen sie die Streaming-Techniken der Firma CiiNow und die sogenannte Rapidfire-Technologie, mit der Hard- und Software kombiniert werden. Dabei hilft eine offene API die Darstellungsqualität sowie die Latenzen, die zweifelsohne die Schwachstelle beim Cloud-Gaming darstellen, zu optimieren.
Der Konkurrent Nvidia hatte sich zuletzt übrigens auch intensiv mit Cloud-Gaming beschäftigt und die Cloudlight-Technologie präsentiert, bei der zahlreiche Effekte in einem externen System über das Internet berechnet werden.


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1 Kommentar

1.) rizawi 28.08.2013 - 02:31 Uhr
Iwie entwickeln jetzt haufen Leute solche Dienste für Rechenpower per Cloud, ich seh noch nicht das das mal flächendeckend genutzt wird oder überhaupt werden kann. Deren Möglichkeiten sind ja noch lang nicht die der User und ich möcht nicht wissen was passiert wenn man das mit DSL2000 oder UMTS/LTE koppelt. Aber iwie hab ich das Gefühl das Sony und Microsoft Kunden und damit Finaziere der Spielerei sein könnten, AMD macht auf mich finanziell gar nicht den Eindruck als könnten die mal ebend einen Schuss ins Blaue verkraften der nicht trifft...