Xbox One kostet 499 Euro

MicrosoftAuf der aktuell in Las Vegas stattfindenden Spielemesse E3 präsentierte Microsoft weitere Informationen zur kommenden Spielekonsole Xbox One. Nachdem bereits vor einigen Wochen im Rahmen einer Pressekonferenz erste Details zur Konsole genannt wurden, ging es auf der E3 primär um das Spiele-Lineup, Onlinezwang und den Preis der Konsole.

So bestätigte Microsoft, dass die Xbox One mindestens nun doch einmal in 24 Stunden online gehen muss, um nach Updates zu sehen und das DRM der installierten Spiele zu überprüfen. Laut Microsoft dient das natürlich nur dem Wohl des Spielers. Ein Megabit pro Sekunde sollte der Anschluss eines Xbox One-Besitzers mindestens übertragen können, um mit der Konsole dauerhaft Spaß zu haben.

Für die Nutzung der ebenfalls angekündigten Cloud-Funktionen dürfen es aber wohl auch einige Megabit mehr sein. So kann die Xbox One auf Microsofts Rechenzentren zugreifen, um bei Spielen eine bessere KI oder hübschere Effekte zu berechnen. Das auf der E3 vorgestellte Rennspiel Forza Motorsport 5 beispielsweise soll das Fahrverhalten der gegnerischen Fahrer mit Cloud-Berechnungen aufwerten können.

Den Schwarzen Peter beim hitzig diskutierten Punkt "Gebrauchtspielsperre" hingegen reichte Microsoft an die Spiele-Publisher weiter. Diese sollen selbst entscheiden, ob und wie sie diesen Punkt umsetzen, Microsoft liefere nur die Mittel dazu.

Erscheinen soll die Xbox One im November dieses Jahres sowohl in den USA als auch in Europa. Der Preis wurde von Microsoft mit 499 US-Dollar / 499 Euro angegeben. Dazu kommt zumindest für Multiplayer-Fans eine Xbox Live Gold-Mitgliedschaft. Diese wertet Microsoft etwas auf: Monatlich soll es zwei kostenlose, ältere, Spiele zum Download geben.


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