Windows 7 kommt in sechs Versionen

MicrosoftWie Microsoft-Expertin Mary-Jo Foley gestern im Microsoft-Blog schrieb, werde Windows 7 mit ähnlicher Versionsvielfalt an den Start gehen wie seinerzeit Windows Vista, nachdem es in den Jahren zuvor allenfalls zwei Windows-Versionen gab. Die Namen sind größtenteils in Anlehnung an Windows Vista.
Demnach wird es insgesamt sechs Windows 7-Versionen geben, die auf folgende Namen hören:

  • Windows 7 Starter Edition
  • Windows 7 Home Basic
  • Windows 7 Home Premium
  • Windows 7 Professional
  • Windows 7 Enterprise
  • Windows 7 Ultimate


Die Starter Edition wird erneut ausschließlich für OEMs produziert werden und spricht insbesondere Wachstumsmärkte (Schwellenländer) mit eher schwachbrüstigen Endgeräten ala Netbooks an. Der Funktionsumfang wird daher stark beschnitten sein. Beispielsweise wird die grafikbeschleunigte Aero-Oberfläche nicht an Bord sein.
Mit derselben, mageren Ausstattung muss Windows 7 Home Basic leben, wobei diese Version für den Retail-Markt konzipiert sein wird. Preislich darf man sie bei rund 200 US-Dollar erwarten.

Die Schlüsselrollen werden bei Windows 7 Home Premium sowie Professional zugesprochen. Beide bieten selbstverständlich auch Aero an. Während erstere beispielsweise mit dem Media Center punkten kann, übt sich letztere teilweise auch schon an Business-Funktionen (Netzwerk-Features etc.), die dann mit der Enterprise Edition für Geschäftskunden das höchste der Gefühle darstellen.
Windows 7 Home Premium wird vermutlich etwas mehr als 250 US-Dollar kosten, während man für Windows 7 Professional und Enterprise rund 300 US-Dollar einplanen sollte.

"Wir sind der Meinung, dass sich 80 Prozent unserer Kunden für 'Windows 7 Home Premium' oder 'Windows 7 Professional' entscheiden werden."

Flaggschiff auch des neuen Windows wird die Ultimate-Variante werden. Diese wird erneut alle Funktionen, darunter auch die Businnes-Features, vereinen und schätzungsweise für 320 US-Dollar den Besitzer wechseln.
Ob sich die Version darüber hinaus über die so genannten Ultimate-Gimmicks erfreuen darf, mit denen Microsoft bei Windows Vista eher eine Bauchlandung hinlegte, bleibt abzuwarten.

Hat man vor Kurzem, im Konkreten heißt dies seit dem 10. Januar 2009, einen neuen PC erworben, so kann man das so genannte Windows 7 Upgrade-Programm in Anspruch nehmen, das beinhaltet, dass man kostenlos von Windows Vista auf 7 wechseln kann, sobald letzteres den Markt erreicht hat. Folgende, kostenlose Update-Schienen sind dabei möglich.

  • Windows Vista Home Premium > Windows 7 Home Premium
  • Windows Vista Business > Windows 7 Professional
  • Windows Vista Ultimate > Windows 7 Ultimate


Windows 7 soll nach der öffentlichen Beta direkt auf den ersten Release Candidate umsteigen, was für eine gute Entwicklung spricht. Mit dieser ist vermutlich noch in diesem Frühjahr zu rechnen, so dass die finale Version möglicherweise schon im Sommer vorliegt.
Bis Windows 7 dann allerdings ans Presswerk übergeben wurde und im Handel auftaucht, vergehen in der Regel noch mal gut und gerne ein paar Wochen. Wir vermuten, dass Windows 7 im Laufe des vierten Quartals dieses Jahres veröffentlicht wird und sich definitiv das Weihnachtsgeschäft nicht entgehen lassen wird.


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3 Kommentare

3.) Cartman 04.02.2009 - 14:21 Uhr
Ich versteh nicht...wer sich seit dem 10.Januar 2009 einen neuen PC gekauft hat...kann man Win Vista Home Premium nicht auch einfach neu installieren? Wie wollen die das überprüfen?
2.) f1delity 04.02.2009 - 14:10 Uhr
Kommt auf die Preisgestaltung an, die SB-Versionen dürften ja schnell an Vistaniveau ranrutschen hoffe ich jedenfalls.
1.) dmo60 04.02.2009 - 14:02 Uhr
ist es dann nicht klüger, sich kurz vorher vista home premium zu holen, um dann auf 7 upzudaten. das müsste doch deutlich billiger sein (preis vista < 7) ?!