Quad-Core für 250 Euro: Core 2 Quad Q6600

IntelAm morgigen Sonntag wird Intel die groß angekündigte Preissenkung vollziehen und auch endlich die Core 2 Duo/Extreme E6x50 Prozessoren, die schon seit einiger Zeit zu erwerben sind, offiziell vorstellen. Die kleinste Quad-Core CPU im Intel Desktop-Portfolio, die auf nunmehr 266 US-Dollar gesenkt werden soll, ist aber schon heute, also einen Tag vor der massiven Preissenkung, zum neuen, günstigen Preis zu erwerben.

Der aktuell günstigste Preis des Q6600 beträgt 245,83 Euro* und stammt von Norsk-IT. Doch auch zahlreiche andere Shops haben den Vierkerner auf Lager und bieten ihn zu Preisen von rund 250 Euro an. Damit ist die CPU ein wahres Schnäppchen und lässt die Quad-Core Technik erstmals für den "normalen" Käufer, welcher nicht Unsummen in eine neue Technik investieren will, von der er bis dato sowieso nur geringsten Nutzen hatte, in Betracht ziehen.

Aufpassen sollte man beim Kauf, dass man das neue G-Stepping, das mit den Core 2 E6x50 Prozessen eingeschleppt wird, an Bord hat. Es senkt nicht nur den Stromverbrauch im Idle, auch unter Last verhalten sich die CPUs mit neuem Stepping spürbar sparsamer. Damit einhergehend ist auch ein höheres Overclocking-Potenzial, das ohne Spannungserhöhung oftmals bis zu 3.5 GHz reicht.
Das Beste an der Geschichte: Es reichen sogar vermeintlich günstige Boards aus, um den Q6600 kräftig auf Touren zu bringen. Dank des "nur" 1066 MHz schnellen FSB ist noch viel Luft nach oben; hebt man diesen beispielsweise auf 1333 MHz an - und das schaffen alle aktuell erhältlichen P965, i975X, P35 und nForce 6 Chipsätze problemlos -, ist man bei exakten 3.00 GHz und besitzt damit quasi einen QX6850, welcher momentan für über 900 Euro gehandelt wird.

Zu allem Überfluss darf man sich mit den insgesamt vier Kernen unter der Haube bedenkenlos in die Zukunft stürzen. Zwar springen derzeit nur die aller wenigsten Anwendungen auf mehr als zwei Kerne an, doch schon bald sollte eine Quad-Core CPU einer Dual-Core CPU im Alltagsbetrieb vorzuziehen sein.

Selbst Spielepublisher haben die Multi-Core Technik für sich entdeckt. So wird unter anderem die CryEngine 2, unter deren Regie das heiß erwartete Spiel Crysis noch in diesem Jahr erscheinen wird, großen Nutzen von den vier Kernen ziehen können. Auch die Unreal-3-Engine verspricht im Vorfeld große Multi-Core Fähigkeit. Alltägliche Packprogamme wie WinRar können schon heute ansatzweise von Quad-Core profitieren. Im Zuge der K10 Vorstellung sowie der überarbeiteten Intel Core Mikroarchitektur (Penryn) sollte sich Quad-Core als Standard etablieren.

* Günstigstes Angebot beim Preisvergleichsdienst Geizhals.at/de am 21.07.2007, 00:30 Uhr mit folgenden Eigenschaften: Boxed-Version, Status: sofort lieferbar.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

2 Kommentare

2.) Lumi25 21.07.2007 - 12:14 Uhr
Ganz ehrlich was bringt einem so ein Quad-Core, denn zur Zeit an Mehrleistung. Natürlich gibt es sicherlich Sachen wo ein Quad-Core besser ist aber ich denke bis zum K10, Penryn oder Nehalem kommt man mit einem Dual-Core auch locker aus. Ich weiß jetzt schon, dass mein nächster Prozessor ein Dual-Core wieder sein wird.
1.) touly 21.07.2007 - 02:04 Uhr
Hatte schon mit dem Gedanken an den Kauf des Q6600 gespielt nur find ich den Strpomvebrauch zu hoch. Wird sich hofentlich mit Penryn ändern