ATi R650 versus nVidia G90

AMDObwohl ATi seine erste Direct3D 10 Generation immer noch nicht enthüllt hat, dreht sich schon alles um dessen Nachfolger, der voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen soll und in direkter Konkurrenz zum nVidia G90 Chip stehen soll, der wiederum aber "lediglich" eine aufgebohrte GeForce 8 darstellen soll, die dank 65nm Fertigung weitaus lockerer beim Umgang mit höheren Taktraten ist.

In Anbetracht der Tatsache, dass heute das Gerücht durchsickerte, ATi würde die HD 2900 XTX, basierend auf dem R600, erst im dritten Quartal vorstellen, weil der GDDR4 Speicher immer noch Zicken auf dem ATi-Board mache, darf man die Prognose für den Nachfolger, R650, aber einmal mehr groß anzweifeln. Für den R650 stände ähnlich wie für den G90 der reine Die-Shrink auf die 65nm Technologie an. Anderweitige Änderungen am bisherigen Layout dürften nicht vorgenommen werden, so dass das Leistungsplus im "Rahmen" bleiben dürfte.

Man kann bisweilen zwar über die 65nm Technologie nur groß spekulieren, dennoch sind wir uns ziemlich sicher, dass nVidia mit ihr die 700 MHz Hürde knacken wird, vielleicht gar an der 800 MHz Grenze kratzt, die im übrigen der R600 in seiner "Normalfassung" in Form der HD 2900 XT schon mitbringen soll. Dass dafür die Pro/MHz Leistung deutlich hinter der der Konkurrenz liegt, sollte nach den gestrigen Benchmarks klar sein.

Letztendlich weiß man über die beiden Chips noch recht wenig. Der G90 könnte als GeForce 8900 erstmalig mit GDDR4 Speicher auflaufen, den nVidia ja anscheinend bei der 8800 Ultra für noch nicht notwendig hält. Welchen Namen ATi hingegen seinem R650 verpasst, ist ein wahrlich knobelreiches Rätsel. Quasi steht für die Karte nur noch der Name HD 2950 XTX bereit, wo man mit der ersten High-End Fassung doch mit der "9" direkt in die Vollen griff.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare