AMD stellt 690er Chipsatzreihe offiziell vor

AMD Noch rechtzeitig im Februar hat es AMD geschafft, seine neue Chipsatzreihe in Form des RS690 vorzustellen. Der Chipsatz ist das erste Produkt aus der Gemeinschaft mit ATi und zugleich der erste AMD-Chipsatz seit vielen Jahren! Endlich hat das in Sunnyvale ansässige Unternehmen auch eine Eigenkreation von Chipsätzen an den Start, nachdem man in der Vergangenheit immer auf die mithilfe von Partnern angewiesen war, um die eigenen Prozessoren zu vertreiben. AMD kann also nun - wie Intel schon seit einigen Jahren - dem Kunden ein Gesamtpaket schnüren, das sowohl aus CPU als auch aus Chipsatz besteht. Die zurecht getragene Hoffnung ist, dass beide Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind.

MSI K9AGM2 Mainboard mit RS690G Chipsatz

Der RS690 lockt vorerst in nur zwei Ausführungen. Insbesondere die 690G-Variante sorgte in der Vergangenheit für viel Aufsehen. Nicht zu unrecht, denn die integrierte ATi Grafik, die auf den Namen Radeon X1250 hört, ist mit DVI- und HDMI-Ausgang, der HDCP unterstützt, bestens ausgerüstet und zudem Anwärter auf die schnellste integrierte Grafiklösung der Welt. Neben dem 690G vertritt AMD noch den 690V mit einer integrierten Grafiklösung, die allerdings lediglich auf einen D-Sub Anschluss sowie TV-Out zurückgreifen kann, von der Performance wohl aber gleich auf mit der 690G-Grafik ist.

Als Southbridge dient die viel zitierte SB600. Diese kann auf satte zehn USB 2.0 Ports, vier SATA-Anschlüsse sowie einen PATA-Anschluss zurückgreifen. Ebenfalls mit an Bord ist HighDefinition Audio sowie ein PCI-Express Port. Andere Vertreter der RS690 Chipsatzreihe dürften in den kommenden Tagen und Wochen folgen. Vorerst schickt AMD die Chipsätze mit integrierten Grafiklösungen ins Feld. Albatron, AsRock, Asus, Biostar, Elitegroup, Foxconn, JetWay, Gigabyte, MSI und Shuttle haben bereits angekündigt, entsprechende Platinen auszuliefern. MSI-Mainboards sind schon bei Geizhals gelistet und die kleinere Ausführung mit 690V Chipsatz, ist bereits zahlreich lieferbar. Der Preis beträgt dabei humane 55 Euro. Knapp 20 Euro teurer, dafür jedoch - wie bereits angesprochen - nicht erhältlich, ist das MSI-Board mit dem höherwertigen 690G Chipsatz.


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