Intel-9-Serie ohne SATA-Express-Support

IntelIm September veröffentlichte der Prozessorhersteller Intel die Ivy-Bridge-E-CPUs für den High-End-Sockel LGA 2011. Diese weisen zwar eine noch nie dagewesene Performance auf, doch die Anschaffungskosten stehen in keiner Relation zur gebotenen Mehrleistung. Die vor vier Monaten erschienenen Haswell-Prozessoren für den Performance-Sockel LGA 1150 basieren auf der aktuellsten Mikroarchitektur und punkten vor allem in Computerspielen. Nächstes Jahr werden die ersten Modelle auf Broadwell-Basis zusammen mit neuen Chipsätzen kommen. Ob diese weiterhin Haswell-Prozessoren unterstützen werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt fraglich.

Intel-9-Serie: Keine SATA-Express

Bislang ging die Fachpresse davon aus, dass die kommende Intel-9-Serie den Support für SATA-Express mit sich bringen wird. Doch die Pläne wurden offenbar geändert, denn es wird keine Validierung von SATA-Express für die Broadwell-Chipsätze geben. Dies behaupten zumindest die chinesischen Kollegen von vr-zone.com. Obwohl der SATA-Express-Standard bereits im August offiziell verabschiedet wurde, sträubt sich Intel anscheinend gegen diesen. Unsere Quelle nennt keine Gründe für diese Gegebenheit.

Die Intel-9-Serie wird aller Voraussicht nach im vierten Quartal 2014 das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Der Z97-Chipsatz, Nachfolger des aktuellen Flaggschiffs Z87, wird laut einer Intel-Roadmap die zukünftigen Broadwell-K-Prozessoren unterstützen. Das Kürzel "K" steht bei Intel-CPUs in der Regel für einen nach oben offenen Multiplikator. Im Zusammenspiel mit dem Z97-Chipsatz lassen sich entsprechende CPUs folglich kinderleicht übertakten. Ältere Roadmaps gingen im Übrigen von einem früheren Launch der neuen Chipsätze aus.


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