Mac Pro Design und Preis reine Geschmackssache

AppleDer neue Apple Mac Pro, welche in Deutschland im Dezember auf den Markt kommt, wird potenzielle Kunden vor allem mit seinem Preis faszinieren. Die günstigste Ausführung des Apple Mac Pro wird für 3.000 Euro erhältlich sein.

Die Rechner von Apple genießen den Ruf besonders teuer, im Vergleich zu anderen Rechnern zu sein. Jedoch muss die Frage erlaubt sein, ob diese Behauptung überhaupt der Realität entspricht? Im Vergleich zu Ultrabooks, stehen Macbooks von Apple preislich nicht viel schlechter da. Nur PCs in klassischer Bauform, aber mit gleicher Leistung, kommen deutlich günstiger weg, als Geräte von Apple. Es wird somit Zeit, den neuen Profirechner Mac Pro von Apple unter die Lupe zu nehmen. Das Gerät von Apple kommt ohne weiteres Zubehör. Der Rechner tritt also ohne Maus, Bildschirm und Tastatur für 3.000 Euro auf.

Was würde der Rechner aber im Vergleich zum Einzelkauf der Komponenten insgesamt kosten?


  • Apples Rechner ist mit einer 3,7 GHz Quad Core CPU Intel Xeon E5 ausgestattet. Der Preis hierfür liegt bei 493 Euro.
  • Ein Arbeitsspeicher mit seinen sagenhaften 12 Gigabyte DDR3-ECC und 1866 MHz sorgt für ordentlich Power und schlägt im Einkauf mit 131 Euro zu Buche.
  • Zwei Grafikkarten AMD FirePro V7900 übernehmen die glasklare Darstellung auf der Bildschirmanzeige für 1445 Euro.
  • Zusätzlich kommt noch ein Flashspeicher mit 256 Gigabyte an PCIe für 400 Euro zum Einsatz.



Werden diese Positionen zusammengefasst, ergibt sich schon ein Gesamtpreis von 2.870 Euro. Nun beinhalten diese Positionen jedoch keine Lüfter, Mainboard, Tastatur oder Maus. Ebenfalls nicht enthalten sind Betriebssystem sowie weitere Software. Alleine das Mainboard würde zusätzlich 300 Euro kosten. Der Mac Pro bietet für 3.000 Euro jedoch nicht nur das dringend notwendige Mainboard, sondern kommt auch mit der Software OS X Mavericks, iWork und iLife zum Kunden nach Hause. Dazu ist der Rechner besonders leise und ist auch optisch recht nett anzusehen.

Wieviel Leistung kann ich vom Mac Pro wirklich erwarten?


Der Rechner ist unbestritten leistungsstark, wie aus den Eigenschaften der oben genannten Komponenten deutlich hervorgeht. Jedoch macht es Apple seinen Kunden nicht besonders leicht, Erweiterungen vorzunehmen. Lediglich SSD und Arbeitsspeicher können nach dem Öffnen selbst nachgerüstet werden. Spätestens bei der Festplatte ist Feierabend. Diese muss im Bedarfsfall extern über die schnelle Schnittstelle Thunderbolt2 beziehungsweise Thunderbolt angeschlossen werden. Für Gegner von übertriebenen Kabelkonstruktionen ist dies ein fader Beigeschmack. Das Zubehör für die Thunderbolt-Schnittstelle ist jedoch nicht ausreichend verfügbar und entsprechende Kabel sind nicht besonders günstig. Zusätzliche Peripherie, welche bisher lediglich als PCIe-Karten erhältlich gewesen sind, muss nun in einem externen Gehäuse, das via Thunderbolt angeschlossen ist, genutzt werden. Diese Gehäuse liegen im Preis durchschnittlich zwischen 500 Euro und 780 Euro.


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