Diverse Mainboards mit Thunderbolt 2.0 gezeigt

IntelNach zahlreichen Meldungen zu Intels Ivy-Bridge-E-Prozessoren sind diese nun endlich offiziell - eine Woche vor dem von uns erwarteten Release-Termin. Wie bereits einige Vorab-Benchmarks aufzeigten, können die neuen High-End-Modelle leider nicht voll und ganz überzeugen. Das Flaggschiff Core i7-4960X arbeitet im Schnitt gerade einmal fünf Prozent schneller als der direkte Vorgänger Core i7-3960X. In Computerspielen liegt das Ivy-Bridge-E-Spitzenmodell mit sechs Kernen sogar auf einem Niveau mit dem Haswell-Prozessor Core i7-4770K mit lediglich vier Kernen.

Die CPUs auf Ivy-Bridge-E-Basis kommen sowieso nur für einen sehr kleinen Käuferkreis infrage, da die Verkaufspreise der Sechskernprozessoren sehr hoch ausfallen und sich die zwei zusätzlichen Kerne nur in einigen Anwendungen rentieren. Deshalb arbeitet Intel zurzeit unter Hochdruck an den kommenden Broadwell-Prozessoren, die bereits in einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigt werden, und auch an der darauffolgenden Skylake-Mikroarchitektur.

Thunderbolt-2.0-Mainboards

Auf dem diesjährigen Intel Developer Forum (IDF) hat Intel unter anderem für die noch nicht allzu weit verbreitete Thunderbolt-Schnittstelle geworben. Es wurden zum Beispiel die Intel-Mainboards dreier Hersteller gezeigt, die bereits die brandneue Thunderbolt-2.0-Verbindung unterstützen. Die Produkte von Asrock, Asus sowie Gigabyte basieren allesamt auf dem Z87-Chipsatz für den Performance-Sockel LGA 1150 und sind folglich kompatibel mit den aktuellen Haswell-Prozessoren. Darunter befanden sich das Asrock Z87 Extreme4/TB4, das Asus Z87-Deluxe/Quad sowie das Gigabyte GA-Z87X-UD7 und das Gigabyte GA-Z87X-UD5 TH, bei denen es sich um sündhaft teure Hauptplatinen handelt, die zum Teil bereits den hiesigen Markt erreicht haben.

Die Thunderbolt-1.0-Schnittstelle, die zusammen von Apple und Intel entwickelt und im Jahre 2011 offiziell vorgestellt wurde, erlaubt momentan Datentransferraten von maximal 1.250 MB/s. Die aktuelle USB-3.0-Schnittstelle kommt lediglich auf eine Datentransferrate von 500 MB/s, doch USB 3.1 steht in den Startlöchern und zieht in dieser Disziplin mit Thunderbolt gleich. Thunderbolt 2.0 erlaubt jedoch Datentransferraten von maximal 2.500 MB/s, womit die USB-Schnittstelle wieder hinterherhinkt.


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2 Kommentare

2.) KodeX 17.09.2013 - 15:23 Uhr
Im Text steht allerdings nicht, dass die Mainboards auf dem Bild aufgezählt werden. Die Aufzählung im Text ist unabhängig von den Modellen auf dem Bild. Aber das GA-Z87X-UD5 TH könnte man wirklich nicht in den Text integrieren.
1.) Egoshootermaster 16.09.2013 - 16:12 Uhr
Bei dem Board von Gigabyte handelt es sich um ein "GA-Z87X-UD5 TH" (vorn rechts)
und NICHT um ein "GA-Z87X-UD7". Dießes ist dahinter zu sehen...
Bitte korregieren.

Mfg Egoshootermaster