Speicherpreise sollen weiter ansteigen

RamAm gestrigen Samstag berichteten wir von AMDs neuem Radeon-Arbeitsspeicher, der unter der Bezeichnung Radeon RG2133 läuft und sich speziell an Gamer richtet. Die DDR3-Module besitzen einen Heatspreader und kommen mit einer effektiven Taktfrequenz von 2133 MHz daher. Die Speicherlatenzen betragen 10-11-11-30 bei einer Spannung von 1,65 Volt und zusätzlich unterstützt der Arbeitsspeicher die AMP- und XMP-Technologie. Damit bietet AMD zwar nur ein Produkt unter vielen, doch in diesen wirtschaftlich schlechten Zeiten benötigt das US-amerikanische Unternehmen jedes Standbein, das es kriegen kann.

Die Hersteller Acer und Asus sagten nun im taiwanischen Branchendienst Digitimes.com, dass die Preise für Flash- und DDR-Speicher, die seit Jahresbeginn bereits gehörig angewachsen sind, weiterhin steigen werden. Die beiden Unternehmen, die wegen ihrer Notebook-Sparten bestens informiert sind, gehen von einem stetigen Preisanstieg bis mindestens zum Jahresende aus. Der Grund dafür ist offenbar der große Bedarf im mobilen Bereich der Smartphones und Tablets. Die Speicherhersteller haben einen großen Teil ihrer Produktion mittlerweile auf die boomende Sparte umgestellt, weswegen das Angebot für klassische Desktop- und Notebook-Speicherlösungen immer geringer wird. Durch Intels kommende Haswell-Prozessoren wird außerdem die Nachfrage nach Speicher steigen, was die Preise ebenfalls anheben wird.

Ende 2012 kosteten beispielsweise 4 GiB DDR3-1600 von Kingston etwa 23 Euro, während das gleiche Produkt mittlerweile 28 Euro kostet. In Absolutzahlen handelt es sich zwar lediglich um eine Preiserhöhung von fünf Euro, doch letztendlich kostet der Arbeitsspeicher aktuell fast 22 Prozent mehr. Die Premiumprodukte sind übrigens nicht von diesen Veränderungen betroffen, da die Nachfrage nach wie vor ziemlich gering ist.


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