AMD unverändert in der Verlustzone

AMDWährend Intel trotz Wirtschaftskrise einen operativen Gewinn erzielen konnte, bleibt AMD weiterhin in der Verlustzone und enttäuscht auch einige Analysten, so dass die Aktie im nachbörslichen Handel um 13 Prozent fällt.

Insgesamt machte AMD in diesem Quartal einen Verlust in Höhe von 416 Millionen US-Dollar. Vor allem durch den Verkauf von bereits abgeschriebenem Inventar konnte AMD die Bilanz aber etwas aufpolieren, so dass man einen Verlust in Höhe von 330 Millionen US-Dollar ausgewiesen hat. Der Umsatz brach jedoch nicht dramatisch ein und blieb relativ niedrig bei 1.184 Millionen Dollar.

Der Ertrag aus der „Computing Solution“ (Prozessoren, Chipsätze) fiel zum Vorjahresquartal um 17 Prozent auf 910 Millionen Dollar. Dabei sanken die Verkaufszahlen zum Vorjahresquartal (Q2 2008) und blieben genau so niedrig wie im Vorquartal (Q1 2009), während der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal als auch zum Vorquartal fiel. Die Grafikabteilung brachte einen Ertrag von 251 Millionen Dollar, also eine Steigerung von etwa einem Prozent zum Vorjahresquartal beziehungsweise 13 Prozent zum Vorquartal. Dabei stiegen die Verkaufszahlen zum Vorjahresquartal und zum Vorquartal, während die durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP) fielen.

Für das nächste Quartal erwartet AMD lediglich eine leichte Steigerung des Umsatzes.


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3 Kommentare

3.) Phenocore 22.07.2009 - 10:45 Uhr
lol, die Millionen sind so selbstverständlich, dass man die schlicht wegrationalisiert hat, bei den Verlusten muss man ja irgendwo sparen :)
2.) PCuser90 22.07.2009 - 10:38 Uhr
Schade...
Im Übrigen ist der Artikel leicht geschönt:
Quote:
Verlust in Höhe von 416 US-Dollar

Ich nehme mal an, dass es sich um einen 10^6 mal so großen Verlust handelt^^
(Die Mio. fehlen an mehreren Stellen.)
1.) Spider 22.07.2009 - 10:32 Uhr
War ja nicht anders zu erwarten :(