Das Mysterium der Medizin in Amerika: Eine Schule – 103 Fälle von Hirntumoren! – Nachrichten im Ausland

Al Lupiano hat den Krebs besiegt. Doch als immer mehr Menschen in seinem Umfeld an seltenen Hirntumoren erkrankten, machte ihn das misstrauisch – er wollte der Sache auf den Grund gehen. Am Ende verknüpfte Lupiano mindestens 100 Fälle von Hirntumoren aus seiner Heimatstadt, was mit einem erstaunlichen Detail verknüpft ist: Alle Erkrankten gingen auf die gleiche High School!

Die Colonia High School in Woodbridge, New Jersey, steht im Mittelpunkt eines medizinischen Rätsels, das in den Vereinigten Staaten für Aufsehen sorgt.

Der Fall begann die Runde zu machen, als bei Lupianos Frau Michelle im August 2021 ein Gehirntumor (Akustikneurom) diagnostiziert wurde. Der Amerikaner hatte vor 22 Jahren denselben Tumor. Laut seinen Ärzten bestand eine Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Milliarde, dass so etwas passierte.


Al Lupiano und seine Frau Michelle: Bei beiden wurde ein Gehirntumor diagnostiziert

Doch damit nicht genug: Am selben Tag entdeckten die Ärzte bei seiner Frau auch bei Lupianos Schwester einen Gehirntumor. Drei Menschen und drei seltene Tumore! „Es ist, als wären am selben Tag drei Menschen vom Blitz getroffen worden“, sagte Lupiano in einem Interview mit NJ.com. Seine Schwester starb kurz darauf an einer Krankheit.

Lupiano erfährt, dass es vor 14 Jahren in Woodbridge-Köln einen ähnlichen Fall von zwei Schwestern gab, die im Abstand von acht Tagen einen Hirntumor hatten.

Sie gingen alle auf dieselbe Schule

In diesem Moment hatte Al Lupiano eine schockierende Erkenntnis: Alle fünf hatten die Colonia High School abgeschlossen. Eine öffentliche Schule, die 1967 gegründet wurde, hat 1.300 männliche und weibliche Schüler.

Lupiano forscht weiter und erreicht immer mehr Fälle. Erinnert sich: Ich sagte mir: Was ist hier los? Ich begann zu überlegen, was diese Gemeinsamkeiten mit uns machen? Und ob es weitergeht.

Seine Erkenntnisse teilte er schließlich auf Facebook und erhält Nachrichten von Betroffenen, die entweder Gymnasiasten sind oder dort arbeiten. Al Lupiano sammelte in sechs Wochen 103 Fälle von Hirntumoren. Die überwiegende Mehrheit von ihnen absolvierte zwischen 1975 und 2000.

„Dies ist ein wichtiger Befund“, sagte Somol Raval, ein führender Neuroonkologe in New Jersey, der sich auf Hirntumore spezialisiert hat. „Normalerweise wird man in der High School nicht verstrahlt. Es sei denn, in der Gegend, von der wir nichts wissen, ist etwas los“, fuhr Rafal fort. Fordert eine sofortige Untersuchung.

John McCormack, Bürgermeister von Woodridge, kam dem nach und sagte: „Es könnte hier ein echtes Problem geben, und unsere Bewohner verdienen es zu wissen, ob es eine Gefahr gibt. Wir sind alle besorgt und wollen der Sache auf den Grund gehen. Das ist definitiv nicht normal.“

Ab Ende dieser Woche werden auf dem 28 Hektar großen Schulgelände mehrere radiologische Untersuchungen durchgeführt, darunter auch die Untersuchung von Raumluftproben.


Am Kölner Gymnasium laufen nun Ermittlungen

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Al Lupiano ist sich sicher: „Das kann kein Zufall sein.“

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