Nvidia Quadro-CX-Karte auf GT200-Basis offiziell

NvidiaAm gestrigen Tage informierte Nvidia per Pressemitteilung über die offizielle Präsentation der neuen Nvidia-Quadro-Karte. Unter dem Namen Quadro CX zückt man dabei erstmals eine auf dem GT200-basierende Workstation-Karte hervor, die nach Nvidias Angaben prädestiniert sei für die GPU-beschleunigte Creative Suite 4. Es werden nämlich auch Programme wie „After Effects“ und „Premiere Pro“ auf der Quadro-Karte unterstützt, während der Desktop-Anwender nur auf die grundlegenderen Funktionen der CS4-Reihe bauen kann.

Nvidia Quadro CX

Unter der Haube der Nvidia Quadro CX schlummert ein waschechter GT200-Kern, der allerdings - wie die erste GTX 260 - auf lediglich 192 skalare Shadereinheiten zurückgreifen kann. Die Anzahl der TMUs beträgt damit auch nur 64 statt 80. Auch beim Speicher, dieser ist nur 800 MHz schnell, sowie der Speicheranbindung, 384 Bit breit (24 ROPs), muss man Abstriche machen. Das Gesamtvolumen des Speichers fällt mit 1,5 GiB dagegen wieder Workstation-üblich üppig aus.

Die Quadro CX ist damit vermutlich offizieller Nachfolger der Quadro FX 5600, die zwar noch auf dem G80-Chip der 8800 GTX aufsetzt, mit mehr als 2000 Euro Verkaufpreis bis dato aber teuerste und schnellste Workstation-Karte im Nvidia-Portfolio ist.
Die offizielle Preisempfehlung für die Quadro CX beträgt 1999 US-Dollar.


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8 Kommentare

8.) Christian 19.10.2008 - 03:00 Uhr
Richtig.

Heute ist jedoch das Quadro-BIOS derart gesichert, dass man dieses nicht auf die GeForce-Varianten aufspielen kann.
7.) Duplex 18.10.2008 - 23:07 Uhr
also früher wars so das man auf einer geforce einfach das Quadro BIOS aufspielen konnte und man hatte den vollen treibersupport und die selben funktionen

mit Quadro karten zu spielen ergibt wenig sinn da die einfach nicht darauf ausgelegt sind , klar es geht aber dann solte man lieber zur deutlich günstigeren Geforce greifen
6.) Cartman 18.10.2008 - 22:12 Uhr
So ein Ding kann man auch nicht für spielen verwenden, richtig?
5.) Christian 18.10.2008 - 20:17 Uhr
Die Absicht zur Wiederverwertung als Quadro-Karte ist unrealistisch.

Bei nVidia Quadro-Grafikkarten kommt es vor allem auf die Speichergröße an, daher sind 1,5 GiB nicht besonderes - eher wohl Standard. Das beschnitte Speicherinterface ist unrelevant, die Bandbreite wird einfach nicht gefordert. Die Taktfrequenz des Speicher lässt sich auch schnell erklären. Das Modullayout ist bei Quadro-Karten aufwendiger, zudem müssen die Module vor allem zuverlässig arbeiten.

Eine Quadro-Grafikarte ist nun mal ausschließlich für Anwedungen gedacht. Hier sind andere Spezifikationen und Features wichtiger als die Speicherbandbreite etc. Der Markt ist ein ganz anderer ... ein Vergleich ist uninterssant.
4.) Bulldozer 18.10.2008 - 18:41 Uhr
Eine abgespeckte GTX260 als Quadro zu vertikken, finde ich blöd, das der SI auf 384 Bit gekoppelt wurde ist auch bischen beschissen.
Abwarten bis der neue ATI Konkurrent kommt. RV770 XTX
3.) Duplex 18.10.2008 - 16:12 Uhr
du hast recht , ne gute Recykling aktion =)
mit einen alten ding mehr geld machen als mit 10normale *g*
2.) KiTT 18.10.2008 - 16:07 Uhr
Irgendwie müssen sie die alten gtx260 losbekommen :P
1.) Duplex 18.10.2008 - 12:16 Uhr
hää warum ist die so extrem beschnitten ein normaler GTX260 chip hätte es doch auch getan , und die banbreite wurde ja mal abnormal gekürzt , erstmal die anbindung und dann nur noch 800mhz ram ...