Asus EEE PC 900A, 901, 1000 und Pro/Ultimate

UnternehmenDie letzten Tage hat Asus intensiv dazu genutzt, neue EEE-Modelle seiner beliebten Subnotebook-Reihe vorzustellen. Allgegenwärtig sind dabei der Asus EEE PC 900A und EEE PC 901 - heute offiziell vorgestellt. Zumindest einmal in Sichtweite ist der EEE PC 1000, der im Fernen Osten schon mancherorts gelistet wird. EEE PC Pro und Ultimate sind dagegen noch ein Streif am Horizont, bloße Papiertiger, die sich erst einmal noch beweisen müssen. Aber der Reihe nach:

Beim Asus EEE PC 900A handelt es sich um einen altbekannten EEE PC 900. Das angehängte A soll lediglich signalisieren, dass keine Intel Celeron-CPU mit 900 MHz Taktfrequenz mehr eingesetzt wird, sondern der viel zitierte und gehypte Intel Atom-Prozessor mit 1,6 GHz Taktfrequenz. Zur weiteren Ausstattung des neuen Modells, das in den Farben Schwarz und Weiss 299 Euro kosten soll, gehören 1024 MiB DDR2-Speicher, wahlweise 8 oder 16 GiB Flashspeicher, LAN, WLAN, SD-Slot sowie 0,3 Megapixel-Webkamera. Obwohl es noch nirgends erhältlich ist, listen einige Shops das Subnotebook bereits ab 284,81 Euro und unterbieten damit nicht nur den veranschlagten Verkaufspreis, sondern auch den des klassischen EEE PC 900.

Heute offiziell angekündigt wurde der EEE PC 901, welcher der direkte Nachfolger des EEE PC 900 sein soll. Wie auch schon der EEE PC 900A, setzt auch bereits dieses Modell auf den Atom-Prozessor als Untersatz. Der Display ist weiterhin 8,9" groß und stellt damit eine Auflösung von 1024x600 Pixeln dar.
Neu ist zum einen der von 1024 auf 4096 MiB vergrößerte Arbeitsspeicher, der sogar noch in Kombination mit einem 8192 MiB großem Flash-Modul arbeitet, und zum anderen WLAN nach 802.11n-Standard. Ansonsten ist das Modell arm an Neuerungen und wird ab 18. August in den üblichen Farbkreationen Schwarz und Weiss zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 379 Euro in den Handel geschickt. Gelistet ist es im übrigen schon ab 361,76 Euro in den hiesigen Online-Shops.

Nachdem Asus beim EEE PC-Urvater 701 noch auf ein 7"-Display setzte und dieses beim EEE PC 900(A)/901 auf 8,9" erhöhte, folgt nun ein 10" großes Display, das mit größerem Akku ungefähr 1,33 Kilogramm auf die Waage legt und unter der Bezeichnung Asus EEE PC 1000 laufen wird. Offiziell ist dieses noch nicht und auch in den inländischen Online-Shops wird es momentan nicht gelistet. Anders dagegen wieder einmal in Asien, wo das Subnotebook schon für umgerechnet 418 Euro angeboten wird und damit deutlich unter dem Empfehlungspreis von 449 Euro liegt.
Gegenüber den Vertretern der EEE PC 900-Reihe bringt es bis auf eine höhere Festplattenkapazität, nämlich 40 GB, die sich aus 8 GiB SSD und 32 GiB Flash-Speicher zusammensetzen soll, keinerlei Neuerungen mit. Auch bei ihm wird der neue Atom-Prozessor zum Einsatz kommen. Die Laufzeitdauer wird auf acht Stunden geschätzt.
Neben dem normalen EEE PC 1000 soll es im übrigen noch einen EEE PC 1000H und EEE PC 1000 HD geben. Unterscheiden werden sich diese nur durch unterschiedliche Speichergrößen, wobei beim HD-Modell auch noch die aus dem EEE PC 900 bekannte Celeron-CPU zum Einsatz kommen soll.

Die so genannten EEE PCs Pro und Ultimate sollen besonders leistungsstarke und dementsprechend teure Subnotebooks sein. Asus lässt beide Produktreihen, die voraussichtlich ab September starten sollen, zu Preisen von 700 bis 900 US-Dollar antanzen. Dem Kunden sollen sie neben einer Dual-Core Atom-CPU 32 GiB schnellen SSD-Speicher sowie ein 10,1"-Display mit LED-Backlight und modernem Seitenverhältnis von 16:9 bescheren. Zudem wird eine Gesamtspeicherkapazität von 120 GB in Aussicht gestellt.
Die Kehrseite der Medaille ist die Akkulaufzeit, die mit vier bis fünf Stunden fast nur halb so groß ist wie die der "richtigen" Minis.


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