AMD-Niederlage: DreamWorks setzt auf Intel

AMDDas Animationsstudio DreamWorks und AMD gingen bislang gemeinsame Wege. Um die vorher am Rechner gezeichneten Figuren zum Leben zu erwecken, wurde auf die Power der AMD Opteron-CPUs zurückgegriffen. So schafften es bereits einige Helden ins Kino: Die Liste ist lang und geht von „Shrek“ über „Große Haie – kleine Fische“ bis hin zu „Madagascar“. Doch nun ist offenbar Schluss: Ab sofort setzt DreamWorks auf Intel-Prozessoren.

Grund für den Wechsel – und das macht die Sache besonders spannend – sind nicht etwa die starken Core 2-Prozessoren – diese sind ja auch bereits länger am Markt -, sondern die Nehalem-Prozessoren. Es ist nicht neu, dass Intel zurzeit Samples rumgehen lässt und somit Firmen einen ersten Vorgeschmack präsentiert.
Interessant wäre an dieser Stelle zu wissen, ob DreamWorks tatsächlich schon jetzt mit Nehalem-Prozessoren beliefert wird oder man nur angekündigt hat, diese zu bestellen, sobald sie Intel anbieten kann. Es soll sich um immerhin rund 1500 Server handeln.

Für Intel ist dies ein äußerst lukrativer Fang, war AMD doch bislang in Sachen Animationskunden Intel einen guten Schritt voraus. Aufgrund der Tragweite dieses Wechsels werden auch unschönerweise gleich wieder Vorwürfe laut, Intel habe DreamWorks ordentlich Geld zugesteckt, damit ihnen die Entscheidung pro Intel leichter fällt.
In der Tat steht Intel aufgrund diversem, angeblichem Monopolsmissbrauchs weltweit vor Gericht. An dieser Stelle dürfte jedoch wirklich DreamWorks den Nutzen abgewogen haben; dass die Nehalem-Prozessoren nämlich verdammt schnell sind, durften wir durch erste Vorab-Benchmarks ja ebenfalls bereits erfahren.

Offiziell heißt es bei DreamWorks, dass man gewaltig von den neuen Intel-Prozessoren profitiere und mit diesen völlig neue Möglichkeiten in allen Bereichen des Computing entstehen würden.


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