Die ersten Politiker fordern – die Rückkehr der alten Kernreaktoren ans Netz! – Innenpolitik

Die Kernenergie erlebt ein Comeback, und immer mehr EU-Staaten wollen Reaktoren länger laufen lassen oder gar neue bauen!

Nach Frankreich, den Niederlanden und Belgien wollen auch die Briten mehr Kernenergie produzieren. Konkret plant Premierminister Boris Johnson (57) den Bau von sechs neuen Hochöfen! Der Grund: Reduzieren Sie Ihre Abhängigkeit von Erdgas!

und Deutschland? Ende 2022 müssen die letzten drei Reaktoren abgeschaltet werden!

Wirtschaftsminister Robert Habeck (52 Jahre, Grüne) sagte zu Beginn des Ukraine-Krieges: Deutschland solle unabhängiger von Putins Gas werden, also auch über eine längere Lebensdauer des Atomkraftwerks nachdenken.

Der Test verlief schnell – und wie erwartet verlief er negativ. In einer Mitteilung von Habik-Beamten vom 7. März heißt es: „Daher (…) ist eine Laufzeitverlängerung der verbleibenden drei Kernkraftwerke auch angesichts der aktuellen Gaskrise nicht zu empfehlen.“

Viele Länder betreiben Atomkraftwerke, Deutschland schaltet sie ab: Verdirbt HABC unsere Energiezukunft?

Fest steht: Die drei Reaktoren tragen derzeit rund 6 % zur deutschen Stromerzeugung bei. Ende 2021 (sechs Meilen) waren es noch 12 %.

Der Industrieverband KernD hat der Regierung bereits angeboten, den Hochofen weiter zu betreiben. Auch Experte Professor Jörg Starflinger (Universität Stuttgart) sieht kein Problem: „Die deutschen Kernkraftwerke sind in einem guten Zustand und können problemlos noch einige Jahre betrieben werden.“


Getäuscht: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (52, Grüne) bei einem Besuch in DubaiFoto: Bernd von Guterczynka / D

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (55, CSU) sagte zu BILD: „Deutschland darf nicht unbedacht abschalten. Ohne Atomkraft wird der kommende Winter kalt und teuer. Kernkraft ist als Überbrückung noch mindestens drei Jahre nötig.“

Der CDU/CSU-Wirtschaftsflügel fordert nun, die drei stillgelegten Reaktoren wieder ans Netz zu bringen – und damit die Laufzeiten der drei aktiven Reaktoren um bis zu 10 Jahre zu verlängern. Mittelstandspräsidentin Gitta Connemann (57) zu BILD:

„Unabhängigkeit von Putins Kriegstreiberei und Klimaschutz sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Konzernkollegin Jana Shimke (42): „Sechs Reaktoren sind besser und sicherer für die Stromversorgung als drei.“


Dampf steigt aus dem Kühlturm des Kernkraftwerks Isar 2. Das Kernkraftwerk im Landkreis Landshut ist das letzte in Bayern, das nicht für immer vom Netz geht.

Dampf steigt aus dem Kühlturm des Kernkraftwerks Isar 2. Das Kernkraftwerk im Landkreis Landshut ist das letzte in Bayern, das nicht für immer vom Netz geht.Foto: Armin Weigel / dpa

Christopher Vogt, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, 38, forderte Habeck auf, „ernsthafter zu prüfen, ob die drei verbleibenden und die erst kürzlich vom Netz gegangenen Atomkraftwerke wie Brokdorf weiter genutzt werden können in manchen Zeiten“.

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