Asus HD 3850 X3 offiziell vorgestellt

AMDUnter der unscheinbaren Bezeichnung EAH3850 Trinity präsentiert Mainboard-Primus Asus am hiesigigen Mittwoch die vermutlich schnellste Karte auf Erden. Im Inneren der Karte verrichten nämlich insgesamt drei Grafikchips - Novum! - ihren Dienst. Wie die Produktbezeichnung verrät, handelt es sich jeweils um RV670-Chips vom Typ HD 3850. Erst kürzlich setzte man zwei dieser Chips auf eine Karte und verkaufte diese unter der kryptischen Bezeichnung "EAH3850X2/G/3DHTI/1G". Mit dem heutigen Tage setzt man dem noch einen drauf, und folgt damit den vor einigen Tagen aufgetauchten Gerüchten, die der ein oder andere bis zuletzt aber vermutlich nicht für möglich gehalten hätte.

Asus EAH3850 Trinity

Die einzelnen Grafikchips sind gegenüber einer herkömmlichen HD 3850 nicht im Nachteil. So beträgt der Chiptakt 660 MHz (HD 3850: 670 MHz) und der Speichertakt sogar 850 MHz (HD 3850: 830 MHz). Wie gewohnt verrichten pro Chip 320 Streamprozessoren ihre Arbeit, so dass auf kommenden Verpackungen sicherlich Schriftzüge wie "960 Streamprozessoren" prangern werden. Der Speicher, welcher mit 850 MHz rund 20 MHz höher taktet als der der Single-Variante, ist vom Typ GDDR3 und 512 MiB groß, so dass insgesamt 1536 MiB Texturspeicher zur Verfügung stehen.

Asus EAH3850 Trinity

Gekühlt wird die Monstergrafikkarte, über die Asus bewusst keine Verbrauchsangaben macht, von einer starken Wasserkühlung. Da die Karte nur offiziell vorgestellt wurde und an keine Redaktionen verteilt wurde, liegen auch noch keine Informationen zu Temperaturen etc. vor. Auch die Performance lässt sich gegenwärtig nur grob abschätzen; Asus informiert in seiner Pressemitteilung, dass die 3DMark-Score 139 Prozent über der einer einzelnen HD 3850 läge. Vor dem Hintergrund, dass eine 9800 GX2 im 3DMark06 rund 80-90 Prozent schneller rendert als eine HD 3850, sollte das Trio - zumindest in dieser Disziplin - vorne liegen.

Preise der Karte stehen überdies noch aus. In den hiesigen Online-Shops wird die Karte nicht geführt und wir können momentan auch noch nicht mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit sagen, dass diese Karte je in den europäischen Handel kommen wird; die HD 3850 X2 ist beispielsweise immer noch nicht hierzulande gesichtet worden. Lediglich zur Ausstattung der Karte gibt es noch die ein oder andere Information: So soll der Karte neben einem DVI-zu-HDMI-Adaptar ein DVI-zu-D-Sub-Adaptar beiliegen sowie darüber hinaus ein HDMI-Kabel.


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