AMD: Mehr Marktanteile in den USA

AMDZumindest in einer Hinsicht hat sich der harte Preiskrieg für AMD ausgezahlt: Im Heimatland USA - wo AMD sowieso schon sehr stark vertreten ist - konnte man seine Marktanteile im Juli 2007 im Vergleich zum Juni deutlich ausbauen: 48,4 Prozent aller verkauften Desktop-PCs in den Vereinigten Staaten wurden mit einem AMD-Prozessor ausgeliefert, eine durchaus beachtliche Menge. Im Juni 2007 lag man noch bei unter 40 Prozent, während AMD sich im Vergleich zu Juli 2006 nur leicht steigerte.

Doch nicht nur das Desktop-Geschäft läuft für AMD erfolgreich, auch in Notebooks werden mehr und mehr AMD-Prozessoren verkauft. Und das, obwohl AMD hier in den letzten Monaten kaum Preisanpassungen vornahm. Analysten meldeten hier ein Rekordhoch mit einem Marktanteil von 44,8 Prozent, eine Steigerung von 11,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Diese hohe Präsenz von AMD am US-amerikanischen Markt dürfte Intel wenig gefallen, insbesondere bei der eigentlichen Intel-Domäne der Mobilprozessoren hat sich AMD noch einmal deutlich gebessert. So erscheint die kürzliche vollzogene Vorstellung des X7900 - und die damit verbundene Preissenkung für die etwas langsameren Modelle - durchaus als eine Reaktion von Intel, um nicht zu viele Marktanteile an AMD abzugeben. Doch für den Markt hauptsächlich relevant dürften Prozessoren im Preisbereich unter 200 Dollar sein, und in diesem muss Intel dann noch nachlegen - und wird es vermutlich mit neuen energiesparenden Modellen auf Basis der Penryn-Architektur tun.


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