Test: Sapphire R9 280X Toxic24. Dezember 2013

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Einleitung

Im Oktober veröffentlicht der US-amerikanische Prozessorhersteller AMD die neue Radeon-R-200-Serie. Zunächst kamen allerdings nur umgelabelte Modelle auf den Markt, wie etwa die Radeon R9 280X, Radeon R9 270X oder Radeon R7 260X. Bei diesen Karten handelt es sich eigentlich um die Radeon HD 7970 GHz-Edition, Radeon HD 7870 und Radeon HD 7790. Erst ein paar Wochen später präsentierte das Unternehmen die Radeon R9 290X und Radeon R9 290, die auf dem neuen Hawaii-Grafikprozessor basieren.

Gerade die beiden High-End-Ableger der Radeon-R-200-Serie mussten zu Beginn mit diversen Problemen kämpfen. Zahlreiche Modelle, die im freien Handel erworben wurden, wiesen nicht die Performance auf wie die Grafikkarten der Presse. Einerseits kamen die betroffenen Produkte mit einer älteren BIOS-Version daher, andererseits gab es einen Fehler bei der Lüftersteuerung. Darüber hinaus kam es bei der Radeon R9 290X und Radeon R9 290 gelegentlich zu sporadischen Blackscreens. Beide Probleme beseitigte AMD zügig durch neue Treiber.

Sapphire Radeon R9 280X Toxic

Da der Tahiti-Grafikprozessor der Radeon R9 280X bereits Ende 2011 mit der Radeon HD 7970 eingeführt wurde und die Software bereits seit längerem an den Chip angepasst wurde, war die Performance-Karte nicht von derartigen Fehlern betroffen. Das Referenzmodell der Radeon R9 280X ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erhältlich. Dafür wird der Markt aber von vielen Custom-Designs überschwemmt, die natürlich jeweils Vor- und Nachteile aufweisen.

In diesem Test behandeln wir die Sapphire Radeon R9 280X Toxic, die über zwei BIOS-Modi verfügt. Die Grafikkarte ist der offizielle Nachfolger der Sapphire Radeon HD 7970 GHz-Edition Toxic, die wir vor einem halben Jahr auf Herz und Nieren prüften. Das Modell war zwar sehr flott unterwegs, doch dabei verursachte es eine viel zu hohe Lautstärke. Wird der Radeon-R-200-Ableger in dieser Disziplin besser abschneiden?

Wir hoffen, dass wir Ihnen in unserem überlegten Testparcours einen möglichst aktuellen und praxisnahen Überblick über die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Grafikkarten auf dem Markt verschaffen können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Ihre Kommentare!

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