8800 Ultra: Erstes Bild aufgetaucht

NvidiaUm die Aufmerksamkeit nicht ganz der kanadischen Grafikchipschmiede ATi zu überlassen, hat nVidia bzw. die englischsprachige Internetseite PCInlife ein erstes Bild der GeForce 8800 Ultra, die ursprünglich zum Leben erweckt werden sollte, um dem R600 das Fürchten zu lehren, ins WWW gestellt. Die gestrigen Benchmarks legen den Verdacht nah, dass selbst die für das dritte Quartal geplante HD 2900 XTX Mühe und Not haben wird, mit der 8800 GTX gleichzuziehen. Die jetzt nach neusten Gerüchten schon am 2. Mai vorgestellte HD 2900 XT sollte gegen die 8800 GTX nicht den Hauch einer Chance haben. ATi übte sich daraufhin in "Ausreden ausdenken" und stellte klar, dass die HD 2900 XT Konkurrent der 8800 GTS sei. Warum der Preis dann allerdings auf dem Niveau der 8800 GTX platziert ist, konnte man nicht begründen.

Während ATi momentan also händeringend nach Argumenten für seine neue Grafikkartenserie sucht, legt nVidia auf die gewaltige Performance noch einmal eine dicke Schüppe drauf. Die GeForce 8800 Ultra, die irgendwann im Mai das Licht der Welt erblicken soll, ist gemeint. Sie soll weiterhin im erprobten 90nm Verfahren hergestellt werden, über 128 Streamprozessoren, ein 320-Bit Speicherinterface sowie 768 MiB Texturspeicher verfügen. Auch scheint man weiter an der GDDR3 Technologie festzuhalten, um das Wargnis GDDR4 zu meiden. Für deutliche Unterschiede sollen die Taktraten sorgen, welche mit 650/2160 MHz deutlich höher angesetzt sind wie bei der aktuellen 8800 GTX mit 575/1800 MHz.

nVidia GeForce 8800 Ultra Karte

Zerbrach man sich bisher den Kopf, wie trotz identischem Aufbau so deutlich höhere Taktraten bei Chip- und Speicher möglich sind, liefern die Kollegen von PCInlife die Rätsels Lösung. Ein deutlich kräftiger Lüfter erstrahlt über die Platine, welche in ihrer Länge Gott sei Dank standhaft geblieben ist. Gesicherte Informationen zum angesetzten Preis gibt es immer noch nicht, weswegen man sich auf die damalige Quelle berufen muss, die von fast 1000 Euro als Stückpreis sprach. Nach den schwachen Benchmarks der R600 Karten könnte sich nVidia - wir hätten es nicht für möglich gehalten - tatsächlich den gesalzenen Preis erlauben.


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