nVidia-Hersteller ELSA kehrt nach Europa zurück

NvidiaDen "alten Hasen" wird ELSA sicherlich noch ein Begriff sein, denn bis 2002 durften sie sich als offizieller nVidia-Partner rüsten, ehe darauf Konkurs angemeldet werden musste und eine taiwanische Tochter die Markenrechte übernahm und fortan die Produkte nur noch in Asien angeboten wurden. Mangels Distributoren blieb ihnen der erneute Einstieg nach Europa verwehrt - bis jetzt. Scheinbar hat man nun einen an die Angel bekommen und kann sich auch wieder im europäischen Raum niederlassen. Zumindest folgte prompt die Ankündigung in Europa mit der "ELSA Gladiac 860GTS 256 2DT RH" wieder Fuß zu fassen.

Die Karte basiert - wie der Name unschwer vermuten lässt - auf dem diese Woche vorgestellten 8600 GTS Chip. Große Ausritte will man sich vorerst ersparen und stattet sein Modell mit den handelsüblichen nVidia Referenztaktraten von 675/2000 MHz aus. Auch beim Speicher gewohntes Bild; 256 MiB GDDR3 Speicher der Marke Samsung mit einer hervorragenden Reaktionszeit von 1,0 ns. Details zu Preis und Verfügbarkeit konnten bislang nicht ausgemacht werden.

Ob ELSA auch rasch weitere Modelle in den europäischen Handel bringt, ist unbekannt. Letzten Monat zeigte man jedenfalls auf der CeBIT auch Grafikkarten auf Basis des 8800 GTX und 7600 GT Chips. Ebenfalls stellte man ATi FireGL und nVidia Quadro Karten aus, die im Workstation Sektor vorrangig zum Einsatz kommen. Man darf gespannt sein, wie schnell ELSA den Anschluss zu den alteingesessenen Herstellern wiederfindet.


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