FIFA Manager 14 läutet das Ende einer Ära ein

SpieleIn den zurückliegenden Wochen konnten wir mit zahlreichen Newsmeldungen aus der Welt der Computerspiele aufwarten. Besonders viel Kritik musste der Shooter Battlefield 4 einstecken, der offenbar bewusst mit Fehlern veröffentlicht wurde. Dazu zählen auch heute noch Abstürze, Bluescreens, Freezes und Sound-Loops. Auch der Konkurrent Call of Duty: Ghosts bekleckerte sich nicht gerade mit Ruhm und verweigerte gelegentlich auf PCs mit mehr als 6.144 MiB Arbeitsspeicher den Dienst. Dieser Fehler wurde inzwischen glücklicherweise durch einen Patch behoben. Doch es erscheinen nicht nur Blockbuster, sondern auch jährliche Neuauflagen bekannter Spiele.

Dazu zählt auch die FIFA-Manager- oder auch Fußball-Manager-Reihe, die für Fans und andere Interessenten seit 2001 eine mehr oder weniger komplexe Simulation darstellt. Vor etwa einem Monat erschien der jüngste Spross der Serie. FIFA Manager 14 bringt jedoch keine nennenswerten Neuerungen mit sich. Im Vergleich zur Vorjahresversion wurden lediglich die Kader aktualisiert, was bei FIFA Manager 13 allerdings auch annähernd durch Updates zu erzielen ist. Gerald Köhler, Designer der beliebten Spiele, hat inzwischen das Ende der FIFA-Manager-Reihe bekanntgegeben.

FIFA Manager 14

"Wir alle, das Team bei Bright Future und auch die Kollegen bei EA SPORTS, hatten und haben ein großes Herz für den FUSSBALL MANAGER. Der FM ist ein Spiel, das über Jahre hinweg nicht nur viele Fans gefesselt hat, sondern uns seit Erscheinen des ersten Ablegers, dem FUSSBALL MANAGER 2002 (damals noch mit Rudi Assauer auf dem Cover), viel Spaß und Freude bereitet hat."

Der Markt für den Simulator ist schlicht und ergreifend zu speziell und sowieso fast ausschließlich in Deutschland und England präsent. Darüber hinaus müssen für beide Länder unterschiedliche Versionen entwickelt werden, was zu erheblichen Kosten führt. Des Weiteren ist die verwendete Engine bereits maximal ausgereizt und lässt keine Verbesserungen mehr zu. Die Umstellung auf ein Online-Spiel ist laut Köhler zu schwer umzusetzen.


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