Catalyst-Treiber behebt Blackscreen-Problem

AMDLetzten Monat erschien die Radeon-R-200-Serie vom US-amerikanischen Prozessorhersteller AMD. Vorerst erblickten jedoch nur die Radeon R9 280X, die Radeon R9 270X, die Radeon R7 260X, die Radeon R7 250 und die Radeon R7 240 das Licht der Öffentlichkeit. Erst gegen Monatsende veröffentlichte das Unternehmen die Radeon R9 290X, die eine hervorragende Performance aufweist. Vor ungefähr drei Wochen präsentierte AMD schließlich die zweite Hawaii-Grafikkarte. Die Radeon R9 290 arbeitet kaum langsamer als ihre große Schwester und ist überdies verhältnismäßig günstig.

AMD Radeon R9 290X

Am zurückliegenden Mittwoch berichteten wir vom sogenannten Blackscreen-Problem, das gelegentlich bei der Radeon R9 290X auftrat. Auch unübertaktete und unangetastete Modelle verursachten ohne Vorwarnung nur noch ein schwarzes Bild auf dem Monitor. An dieser Stelle sorgte lediglich ein Cold-Reset für zwischenzeitliche Abhilfe. Bei einigen Blackscreens wurde angeblich eine auf 11,0 Volt abgesunkene GDDR5-Spannung beobachtet, obwohl der Grafikspeicher mindestens 11,5 Volt benötigt. Hier schienen besonders die Chips von Elpida beziehungsweise Micron anfällig zu sein, während die Hynix-Chips in der Regel keine Auffälligkeiten zeigten.

Inzwischen wurde das Problem durch ein Treiber-Update behoben. Unter dem Catalyst 13.11 Beta9.4 treten keine bekannten Fehler mehr auf. Darüber hinaus verbesserte AMD die Crossfire-Performance im Computerspiel Call of Duty: Ghosts. Wir berichteten bereits über Probleme mit der neuen Hawaii-Karte. Aufgrund schwankender Lüfterdrehzahlen wurden die Modelle unterschiedlich stark gedrosselt, was zu relativ großen Leistungsschwankungen führte. Diesen Fehler behob AMD ebenfalls durch ein Treiber-Update.


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