MacBook Pro Hersteller hilft bei iPhone 5S

AppleEine der etwas grö0eren Überraschungen während der Vorstellung des iPhone 5S war nicht etwa die Abwesenheit des MacBook Pro und iMac 2013, sondern die nicht vorhandene Vorbestellungszeit des iPhone 5S. Schnell machten Meldungen die Runde, wonach US-Unternehmen Apple Probleme mit der Herstellung hätte und derzeit nicht genug Geräte auf Lager seien, um eine Vorbestellung stemmen zu können. Nun soll sich herausgestellt haben, dass Hersteller des MacBook Pro um Hilfe gebeten wurden.

iPhone 5S



Hersteller von MacBook Pro sollen anscheinend bei iPhone 5S aushelfen


Apple profitiert bei fast allen iDevices von hohen Verkaufszahlen, die jedoch manchmal auch etwas lästig sein können. So nun auch im Falle des iPhone 5S. Wie KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo erklärt, sei die Menge an vorhandenen Modellen des iPhone 5S „grotesk“ klein und würde nicht für eine Vorbestellung ausreichen. Apple Insider berichtet nun, dass der iPhone-Hersteller hier nachbessern will.

Demnach sei das größte Problem das Gehäuse der iPhones. Damit dieses in ausreichenden Stückzahlen vorhanden sein kann, will der US-Konzern nun auch die Gehäuse-Hersteller des MacBook Pro ins Boot holen - allen voran den Zulieferer Catcher. Schuld an dieser Maßnahme seien vor allem die goldene Farbe, die späten Festlegungen und die Touch ID samt Fingerprintsensor. Vor 2014 sei aber nicht mit einem bedeutenden Produktions-Zuwachs zu rechnen.

MacBook Pro Haswell 2013 könnte selber in Gefahr kommen


So gut die eigentliche Idee hinter dieser Maßnahme auch ist, so schnell kann sie dem US-Konzern auch in den Rücken fallen. Die Veröffentlichung des MacBook Pro 2013 ist weiterhin für den kommenden Monat geplant und könnte nun in Schwierigkeiten geraten, sollten Catcher und andere Firmen nun auch noch das iPhone stützen müssen.

Auf Dauer ist Apple daher gut beraten, sich neue Zulieferer zu suchen, um die Maximalkapazität der eigenen Produktion dramatisch erhöhen zu können. Schon im vergangenen Jahr patzte Apple mit einer schlechten Verfügbarkeit des iMac 2012, iPhone 5 und des iPad mini.


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