Intel-9-Serie ohne Support für Haswell-CPUs?

IntelZuletzt konnten wir offenlegen, dass die kommenden Prozessoren für den High-End-Sockel LGA 2011, die unter der Bezeichnung Ivy Bridge-E laufen, am 10. September erscheinen werden. Darüber hinaus warteten wir mit den Ergebnissen eines ersten offiziellen Vorab-Tests des Core i7-4960X auf, der allerdings kaum besser abschnitt als sein unmittelbarer Vorgänger, dafür aber wesentlich weniger Energie verbrauchte. Bei den Sechskern-Modellen der Ivy-Bridge-E-Generation handelt es sich im Übrigen um native Sechskern- und nicht um beschnittene Achtkern-Prozessoren. Überdies konnten wir diverse Informationen über die zukünftige Skylake-Mikroarchitektur bringen, die in zwei Jahren das Licht der Öffentlichkeit erblicken und die kommende Broadwell-Mikroarchitektur ablösen wird.

Intel-8-Serie

In den Weiten des Internets ist nun ein Gerücht aufgetaucht, nach dem die kommende Chipsatz-Serie von Intel die aktuellen Haswell-Prozessoren für den Sockel LGA 1150 nicht unterstützen wird. Zusammen mit der Sandy-Bridge-Mikroarchitektur erschien die Intel-6-Serie für die passenden Mainboards. Als ein Jahr danach die Ivy-Bridge-Prozessoren das Licht der Öffentlichkeit erblickten und ihre eigenen Chipsätze der Intel-7-Serie mit sich brachten, konnten die alten Sandy-Bridge-CPUs natürlich auch mit den neuen Hauptplatinen betrieben werden. Dies soll bei den zukünftigen Chipsätzen nicht mehr möglich sein.

Ein Grund für die mögliche Inkompatibilität könnte der SATA-Express-Support der Intel-9-Serie sein. Hier spielt angeblich auch der Prozessor eine wichtige Rolle und die aktuellen Haswell-CPUs sind dazu offenbar nicht in der Lage. Sollte dieses Gerücht letztendlich zutreffen, wären die Chipsätze der Intel-9-Serie nur mit den Broadwell- und Haswell-Refresh-Prozessoren kompatibel, die voraussichtlich Mitte 2014 erscheinen werden. Eine Abwärtskompatibilität der neuen CPUs zu der aktuellen Intel-8-Serie hielten wir in diesem Fall auch für unwahrscheinlich.

An dieser Stelle wollen wir allerdings darauf hinweisen, dass es sich bei der Meldung nur um ein Gerücht handelt. Die neuen Informationen müssen also nicht der Realität entsprechen und es könnte auch ganz anders kommen. Sollte die SATA-Express-Schnittstelle aber wirklich grundliegende Änderungen voraussetzen, könnte die oben geschilderte Situation tatsächlich eintreffen. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden.


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