Domains: "shop" die am meisten vorbestellte gTLD

UnternehmenSchon seit Jahren wird auf einschlägigen Webseiten darüber berichtet, dass die Icann zahlreiche neue Domainendungen einführen wird. Der Domain-Registrar United Domains meldete, dass schon jetzt mehr als eine Million Vorbestellungen vorliegen würden. Die beliebteste gTLD sei dabei .shop, dicht gefolgt von .web und der mittlerweile auch genehmigten Domain-Endung .berlin. Wie viele letztlich registriert werden, wird sich ab der endgültigen Einführung zeigen. Die Vorbestellungen sind auf jeden Fall erst einmal unverbindlich.

Vorteilhaft sind die neuen Domainendungen für diejenigen, die noch nicht die Gelegenheit hatten eine kurze Second Level Domain registrieren zu können. Allerdings wird die Vorbestellungsphase bald schon wieder vorbei sein. Denn 2014 soll mit der Vergabe der ersten neuen TLDs begonnen werden.

Abgrenzung der eigenen Marke mit den neuen TLDs


Wer derzeit eine Domain für sein Unternehmen oder für sich selbst registrieren möchte, der steht vor dem Problem, dass es nur noch wenige Passende mit der Domainendung .com oder .de gibt. Nicht nur, dass die ideale Second Level Domain zum Unternehmen passen muss, sie sollte auch möglichst kurz sein.

Die neuen generischen Top Level Domains werden Unternehmen dabei unterstützen, ihren Webauftritt der Branche entsprechend anzupassen. Inhaber eines Onlineshops wählen beispielsweise .shop. Wer ein Hotel betreibt, der wählt .hotel. Das steigert auch die Kundenbindung.

Neben diesen neuen generischen TLDs wird es auch neue geografische TLDs geben. Wer zukünftig Unternehmen in Berlin sucht, der wird solche beispielsweise mit der Endung .berlin finden. Eine derartige Domainendung zu registrieren ist für diejenigen sinnvoll, die ihren Kundenstamm genau in der Region haben und von diesem besser auffindbar sein wollen.

Schutz der eigenen Marke


Inhaber von Marken sehen sich dagegen durch die Einführung der neuen TLDs mit einem Problem konfrontiert. Sie müssen sich mit der Abwehr von Domaingrabbern und Domainsquattern befassen. Das ist nicht nur viel Arbeit, es kostet auch viel Geld. Das Problem hat natürlich auch die ICANN erkannt und das Trademark Clearinghouse (TMCH) ins Leben gerufen. Über die Seite des Domainregistrars united-domains.de, können Inhaber einer Marke diese im TMCH hinterlegen. Die 159 Euro Jahresbeitrag sind dabei gut investiertes Geld.

Die Experten von United Domains helfen Markeninhabern dabei, den Papierkram auch ohne Fachanwalt zu bewältigen und mit der Eintragung ins TMCH die eigene Marke zu schützen. Nicht nur, dass Inhaber eingetragener Marken automatisch an den Sunrise-Phasen teilnehmen dürfen. Sie werden ebenfalls über jede Domainregistrierung informiert, auch im Falle von sogenannten Tippfehlerdomains.

Besteller einer Domain werden im Gegenzug über das Vorhandensein einer Marke informiert. Sie haben dann die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie eine etwaige Markenrechtsverletzung begehen möchten.


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