Mainboards für den Sockel LGA 1150 gesichtet

IntelDer weltgrößte Prozessorhersteller Intel wird zur diesjährigen Computex Anfang Juni seine neue Haswell-Mikroarchitektur offiziell vorstellen. Da entsprechende Prozessoren aber bereits auf dem chinesischen Markt verfügbar sind und somit zahlreiche Vorabtests im Internet die Runde machen, wissen wir schon ungefähr, was auf uns zukommt. Während die integrierten Haswell-Grafikeinheiten eine hervorragende Performance abliefern, werden die Leistungsgewinne des Prozessorteils nur sehr gering ausfallen. Diese Ergebnisse sollte man allerdings nicht allzu ernst nehmen, weil es sich schließlich noch um inoffizielle Tests handelt. Damit die neuen Prozessoren für den Sockel LGA 1150 überhaupt funktionieren, benötigt man allerdings einen kompatiblen Untersatz. Mittlerweile haben zahlreiche Hersteller Einblicke in ihre kommenden Haswell-Mainboards gewährt.

Asus Z87-Mainboards

Der taiwanische Hersteller Asus zeigt gleich mehrere Hauptplatinen. Mit dem Z87-A, dem Z87-C, dem Z87-Deluxe, dem Z87-Expert, dem Z87-K, dem Z87-Plus und dem Z87-Pro präsentiert das Unternehmen gleich sieben verschieden Mainboards, die allesamt über Intels Z87-Chipsatz verfügen. Die neuen Mainboards kommen mit einer schwarz-goldenen Optik daher, was bei den aktuellen Asus-Modellen nicht der Fall ist. Das Unternehmen wirft die Haswell-Modelle natürlich nur mit zahlreichen Optimierungen auf den Markt. Durch das Dual-Intelligent-Processors-Optimierungspaket werden die Performance, die Leistungsaufnahme und weitere kleine Details, wie beispielsweise die integrierte Lüftersteuerung verbessert. Überdies setzen einige Z87-Hauptplatinen von Asus nun auch auf den neuen WLAN-802.11.ac-Standard. Die Kollegen von Computerbase.de haben einige Fotografien der neuen Asus-Mainboards veröffentlicht.

Gigabyte GA-Z87X-UD4H

Gigabyte hatte bereits zwei Hauptplatinen der sündhaft teuren Sniper-Serie präsentiert und nun zeigt die Internetseite Overclock3D.net einen kleinen Vorabtest eines Z87-Boards für das Performance-Segment. Das Gigabyte GA-Z87X-UD4, dessen Farbschema ebenfalls nicht zu älteren Produkten passt, besitzt eine 16-Phasen-Spannungsversorgung für die CPU, einen CMOS-Clear-, Power- und Reset-Switch sowie einen Schalter zur Verwendung des Ersatz-BIOS. Außerdem bietet die Hauptplatine drei PCIe-16x-, vier PCIe-1x-Slots und einen gewöhnlichen PCI-Slot. Weiter erkennen wir acht SATA-Ports und sowohl interne USB-3.0- als auch interne USB-2.0-Anschlussmöglichkeiten. Bei Den externen Anschlüssen handelt es sich um sechs USB-3.0-Ports sowie einen USB-2.0-, einen eSATA- und einen PS2-Port. Überdies besitzt das Mainboard einen RJ45-Anschluss, jeweils einen DisplayPort-, HDMI-, DVI- und VGA-Ausgang und natürlich diverse Audio-Anschlüsse.

Außerdem bahnen sich weitere Modelle von Asrock, ECS Elitegroup und MSI an, die allesamt in den nächsten Wochen offiziell vorgestellt werden. Zum Marktstart von Intel Haswell rechnen wir somit mit einer breiten Verfügbarkeit an Mainboards für den Sockel LGA 1150. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Mainboards nicht teurer als die aktuellen Ivy-Bridge-Hauptplatinen werden, worüber wir vor zehn Tagen berichteten.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

3 Kommentare

3.) rizawi 18.05.2013 - 01:53 Uhr
Vermutlich weil eh keine Sau einen digitalen Ausgang zum Sound verwendet, weil solche Übertragungsmethoden und solche Ausgabegeräte einfach nur Grauenvoll klingen?(ich hör das rauschen meiner Soundkarte und die hat angeblich 110dB SNR und ich weiss wie ein komprimierter Audiostream klingt, grottig). 7.1 Analog ftw.^^. Wenn ich für was wäre, dann das mal eine Soundkarte kommt die 8 AUX-Augänge optional hat mit OPamps die 120dB SNR bringt...
Ich kann schon nicht verstehen wozu die bei Creative Soundkarten einen Digital In und Digital Out verbauen in x Variationen, ich hab und hatte noch nie ein Audioausgabegerät mit so einem Anschluss und kenn auch keins. AudioIN reicht 3.5mm Klinke Stereo vollkommen aus plus einen Zweiten mit Vorverstärker fürs Mic, der PC kann sonst eh alles alleine. Weiss nicht ob Billighersteller wie Teufel oder Bose so was in ihren Anlagen verbauen oder gar schlimmere, aber in gescheiten bzw. selber konfigurierten Anlagen ist definitiv nur analoge Technik verbaut so weit wie möglich...
Fakt ist, ein Anschlussstandard der für 5/7.1 schon komprimieren muss und Kopierschutz unterstützt gehört direkt verbannt, kann ich nur jeden Steckplatz weniger begrüssen :D ...
2.) KodeX 17.05.2013 - 18:08 Uhr
Das finde ich sehr schade. Ich kann auch viel mehr mit dem koaxialen Kabel als mit dem optischen Kabel anfangen. Zum Glück hat meine Soundkarte noch den richtige Anschluss.
1.) lordZ 17.05.2013 - 15:48 Uhr
Scheinbar haben die allesamt keinen koaxialen Digitalausgang mehr :-((((