AMD-Grafikkarten mit zu hoher Framelatenz

AMDIn ihrem neuesten Grafikkarten-Test gehen die Kollegen von Computerbase bezugnehmend auf einen Artikel auf Techreport auf die Framelatenz ein. Damit ist die Zeit gemeint, die vergeht, bis die Grafikkarte die Frameraten ausgibt.
Auf AMD-Grafikkarten konnten dabei unter mehreren Spielen zu hohe Framelatenzen ermittelt werden, was sich negativ auf den Spielfluss auswirken kann.

Abhängig von der Anzahl der Bilder pro Sekunde gibt es einen optimalen Zeitabstand, an dem die Bilder ausgegeben werden sollten. Folgende Tabelle verdeutlicht dies:

Bilder/Sekunde~ Millisekunden
10100
2050
4025
6016,7
8012,5
10010


Im Falle von AMD ist allerdings zu beobachten, dass oftmals mehr Zeit verstreicht, ehe die Bilder auch tatsächlich ausgegeben werden. Dies führt dazu, dass ein Spiel trotz hoher FPS gefühlt ruckeln kann - analog zu der Mikroruckler-Problematik.

Obwohl Computerbase in mehreren Spielen zu hohe Framelatenzen bei AMD-Grafikkarten festgestellt hat, betont man, dass nicht bei jedem Spiel, ein spürbar schlechterer Spielfluss festzustellen war. So zeigte sich Far Cry 3 beispielsweise trotz hoher Framelatenz unbeeinträchtigt, während Alan Wake, Hitman: Absolution und The Witcher 2 dadurch den Spielfluss negativ beeinflussten.

AMD ist sich nach eigenen Angaben über das Problem bewusst und arbeitet an einer softwareseitigen Lösung. Angeblich seien die zu hohen Framelatenzen auf ein fehlerhaft koordiniertes Speichermanagement zurückzuführen.
Es bleibt zu hoffen, dass AMD dieses Problem schnellstmöglich in den Griff bekommt. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare