Wird Intels Sandy Bridge LGA1156-kompatibel?

IntelBei PC Watch ist dieser Tage eine sehr detaillierte Prozessor-Roadmap aufgetaucht, die die Pläne des weltweit größten Halbleiterherstellers bis ins Jahr 2011 festhält. Sie bestätigt dabei diverse zuletzt herumgeisternde Gerüchte und weiß auch mit einer versteckten Erkenntnis aufzuwarten: Es scheint, als wäre Intels nächste Prozessor-Architektur, Sandy Bridge, die für 2011 erwartet wird, Sockel LGA1156-kompatibel.

In einem Blockdiagramm stellt man die Prozessoren Bloomfield/Gulftown, Lynnfield, Clarkdale und eben Sandy Bridge jeweils inklusive ihrer Peripherie dar. Zwar ist im Falle Sandy Bridges von LGA1155 statt LGA1156 die Rede, möglicherweise handelt es sich hier aber nur um einen Tippfehler, weil der Aufbau doch stark an Lynnfield angelehnt zu sein scheint.

Intel Sandy Bridge-Umgebung

Es lässt sich bereits entnehmen, dass auch Sandy Bridge mit DDR3-Speicher (Dual-Channel) umgehen wird, wobei die maximale Geschwindigkeit noch unbekannt ist, und SATA 3.0 sowie USB 3.0 zum Standardrepertoire des so genannten Cougar Point-Chipsatzes gehören werden.

Über den Prozessor selber sind in der Vergangenheit auch schon erste Infos nach außen getreten: Demnach wird die neue Architektur 2011 mit einem im 32 Nanometer-Verfahren gefertigten Acht-Kerner, der pro Kern auf 512 KiB L2-Cache vertraut und in Anlehnung an Nehalem auch über einen gemeinsamen, 16 MiB großen L3-Cache verfügt, eingeläutet werden. Dem neuen Multimediabefehlssatz AVX wird dabei im Vorfeld eine entscheidende Rolle zugesprochen.


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