AMD Server-Sockel G34 im Blickpunkt

AMD Vor wenigen Wochen kreuzte im WWW eine sehr ausführliche AMD Prozessor-Roadmap auf. Diese hielt die nächsten Prozessoren parat, die AMD nach Barcelona im Server-Segment plant. Namentlich wurden an dieser Stelle Shanghai (4-Kern), Istanbul/Sao Paulo (6-Kern) und Magny-Cours (12-Kern) genannt.

Für den Sechs-Kerner Sao Paulo sowie den doppelten Sao Paulo, Magny Cours, die jeweils grob auf 2010 festgelegt sind, war auch bereits ein neuer Sockel in Aussicht gestellt, der in die Fußstapfen des laufenden Sockel F (1207) treten sollte. Tauchte in der damaligen Roadmap nur der Codename Maranello auf, weiß man inzwischen, dass dieser unter der Bezeichnung Sockel G34 (1974) offiziell in den Handel gelangen wird.

Die Anzahl in Klammern, 1974, informiert über die Anzahl der Pins des Sockels und damit über dessen Komplexität. Wie zu erkennen ist, wird der laufende Sockel F mit seinen 1207 Pins um weitere 767 geschlagen. Diese sind laut AMD notwendig, um einerseits die Anzahl der HyperTransport-Anbindungen von zurzeit drei auf vier auszubauen und andererseits den Speichersupport von bis zu DDR3-1600 sicherzustellen. Gegenwärtig wird lediglich Speicher bis zu DDR2-667 unterstützt.

Auch Intel wird demnächst, im Zuge der Nehalem-Vorstellung, die Anzahl der Pins kräftig aufstocken. Der künftige Sockel, der den Nehalem-Desktop-Prozessor Bloomfield unterstützen wird, heißt Sockel 1366 und beherbergt auch ebenso viele Pins. Der zurzeit bei den Core 2-Prozessoren - und aber auch schon damals beim Pentium 4 - zum Einsatz kommende Sockel besitzt 775 Pins und damit rund die Hälfte.


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1 Kommentar

1.) KonKorT 21.07.2008 - 00:32 Uhr
Was mir in der AMD-Roadmap fehlt, ist eine neue Architektur. Magny-Cours mit 12 Kernen ist zwar schön und gut, aber es steckt immer noch K10-Technik drin...

2010 hat Intel bereits Sandy Bridge, die Nachfolge-Generation des sehr viel versprechenden Nehalem, auf dem Programm.