Intel Pentium Dual-Core E5200 für Sparfüchse

IntelFür Schnäppchenjäger hat Intel seit der Geburtsstunde der Core-Mikroarchitektur die Pentium Dual-Core-Prozessoren ausgegraben, die zwar an längst vergangene Zeiten erinnern, in Wirklichkeit aber mit modernster Core 2-Technik gespickt sind und nur hinsichtlich des Cache-Aufbaus, der FSB-Geschwindigkeit und des Kerntakts Abstriche machen müssen.

Inzwischen bietet Intel fünf Prozessoren der E2000-Reihe an, wobei der E2220 mit einer Taktfrequenz von 2,4 GHz die Sperrspitze ist. Doch bereits dieses Modell wandert zu einem Spottpreis von 65 Euro von der einen zur anderen Hand. Der Kleinste, E2140, 1,6 GHz, wird ab 40 Euro geführt.
Ausgestattet sind alle Modelle der Reihe mit einem 1 MiB großem L2-Cache und 200 MHz schnellem FSB (FSB800). Wirft man einen genaueren Blick auf die CPU, fällt allerdings auf, dass diese noch im 65 nm-Verfahren gefertigt werden. Dies überrascht insofern, als dass die ehemalige E6000- und E4000-Produktreihe bereits erfolgreich auf 45 nm Strukturbreite umgestellt wurde und somit die Pentium Dual-Core-Prozessoren nahezu die letzten sind, die noch in 65 nm gefertigt werden.

Laut einem Bericht von „Fudzilla“ macht sich der Nachfolger aber schon auf den Weg. Er soll unter der Bezeichnung Pentium Dual-Core E5000 laufen und mit dem E5200 auch schon sein erstes Modell haben, das in den nächsten Wochen offiziell vorgestellt wird.
Man will bereits jetzt an die Eckdaten gelangt sein: Demnach taktet die in 45 nm-gefertigte CPU mit 2,5 GHz, besitzt einen auf 2 MiB verdoppelten L2-Cache und einen weiterhin 200 MHz schnellen FSB (FSB800). Trotz leicht höherer Taktfrequenz soll die TDP von 65 Watt weiterhin eingehalten werden können.

Aufgrund des hohen Multiplikators von 12,5x wird der CPU bereits im Vorfeld ein hohes OC-Potential zugeschrieben. Und in der Tat sollte der FSB beim Übertakten erst relativ spät zum Flaschenhals werden – wenn überhaupt. Wird dieser beispielsweise von 200 auf 333 MHz angehoben – eine Frequenz, die ausnahmslos jede Core 2-Platine (ob nun offiziell oder inoffiziell) standhält -, betrüge die theoretische Taktfrequenz sage und schreibe 4,16 GHz.

Wann Intel die Einsteiger-CPU offiziell vorstellen wird, steht, wie eingangs erwähnt, noch aus. Man darf sich aber schon jetzt auf eine preisgünstige CPU freuen, die viel Potential verspricht und hinsichtlich des Preisleistungsverhältnis eine gute Investition darstellen sollte.
Leistungstechnisch wird sie sich mit den schnelleren Athlon 64 X2-Prozessoren ala X2 6000+ und 6400+ messen dürfen.


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