Intel & AMD (Havok) gegen Nvidia (PhysX)

ATIEine der hochgeschätzten Neuerungen in Nvidias kommenden High-End-Beschleunigern wird die umfangreiche Physik-Unterstützung sein. So deutet inzwischen einiges darauf hin, dass bereits beim GT200 ein separater Chip verbaut ist, der die Aufgaben einer externen PhysX-Karte übernehmen kann und diese somit obsolet macht. Zu verdanken hat Nvidia die schnelle Realisierung einer eigenen PPU der Firme Ageia, die man Anfang des Jahres zu sich ins Boot holte.

Der Konterpart zu Ageia heißt Havok, eine Softwarelösung, die bereits vor 2005, und damit der Vorstellung der Ageiaschen PhysX-Karte, existierte. Seit September 2007 ist das Unternehmen in Händen Intels und dennoch mochte sich die Marke bis dato nicht durchsetzen, was schlicht und ergreifend daran liegt, dass Intel noch keine entsprechenden Hardware-Produkte vorgestellt hat. Nvidia ist dagegen, wie eingangs erwähnt, auf der Überholspur und will die nunmehr eigene Physik-Engine schon bald - durch den Verkauf der eigenen Grafikkarten - weit verbreiten und gewissermaßen standardisieren.

Doch hier schreitet sich nun Intel ein und erhält ausgerechnet von AMD Unterstützung. Diese kündigten heute via Pressemitteilung an, sich auf die Seite Havoks und damit Intels zu stellen - wenngleich der Name Intel selbstverständlich in der mehrere Zeilen fassenden Benachrichtigung nicht einmal verschriftlicht wurde. In der Mitteilung heißt es konkret, dass man zusammen mit Havok an der Optimierung physikalischer Effekte durch AMD-Produkte, worunter man sowohl Prozessoren als auch Grafikkarten fassen darf, arbeite.

Bedenkt man, dass Nvidia seine neue Produktreihe bereits nächste Woche an den Mann bringen wird, scheinen AMDs Weckrufe reichlich spät. Allerdings ist die Havok-Engine bereits länger auf dem Markt, nach Aussagen von AMD handelt es sich daher eher um das ausgereifterer Produkt. Der hauptsächliche Grund für die aktuelle Entscheidung für Havok soll jedoch der offene Standard sein, der am ehesten der AMD-Philosophie entspricht, da PhysX nur über die Programmierschnittstelle CUDA genutzt werden kann.


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5 Kommentare

5.) eXEC 13.06.2008 - 13:51 Uhr
alles käse, aber hauptsache es tut sich generell in sachen physik was.
bei cpu mit havoc, bei gpu mit physX
4.) Duplex 13.06.2008 - 13:24 Uhr
die cpu kann bilder vorrendern damit macht man mehr fps und das spiel sieht flüssiger aus , und die cpu langweiltsich net ich habe es im nvidia menü auf 8vorgeränderte bilder gemach , in crysis cpu 80-100% und fette 30fps auf very high
ultra high geht mit so ~25-27fps
3.) hmd 13.06.2008 - 09:44 Uhr
PhsyX ist in meinen Augen völlig unnötig, zu was haben die Rechner mittlerweile x-Kerne in einer CPU.
2.) Sennahos 12.06.2008 - 23:52 Uhr
...kLar dem "offenen Standard" wegen, hehe, physx geht schon richtig gut ab.
halte ich aber auch für den richtigen schritt.(in die falsche richtung :lol: )
1.) Duplex 12.06.2008 - 17:30 Uhr
was für ausgereift
schut euch mal GRAW 2 und TDU an , GRAW 2 = physX und TDU = havok ,die havok physik voll unreal , die autos fliegen wegs jeder kleinsten hubbel und vom fahrverhalten mega unreal

bei graw 2 fallen die leute brutal realistisch und die bäume effekte ect. kommen sehr gut rüber