Microsoft: Kein modularer Vista-Nachfolger

MicrosoftAnfang des Jahres, nach der offiziellen Vista-Vorstellung, regierte die vorherrschende Meinung, dass die Vista-Nachfolger allesamt modular aufgebaut wären; man also keine Software mehr am Stück kauft, sondern quasi nach dem Modell Baukasten nur die Dinge, die einem persönlich wichtig erscheinen. Als Paradebeispiel wurde hierzu gerne Office 2007 herangezogen, ist es doch auch nur ein Klötzchen, das man hinzukaufen kann, aber nicht muss.

Die neuartige Entwicklung hätte nicht nur für den Kunden Vorteile, der sich quasi sein Betriebssystem nach Belieben konfigurieren kann, auch die Entwickler, in dem Fall Microsoft, müssten keine gewaltigen Projekte mehr stemmen, sondern könnten in Ruhe "Add-Ons" nachliefern. Dieser sicher geglaubten Methode, künftig so ein Betriebssystem zu entwickeln, schob Chief Operating Officer bei Microsoft, Kevin Turner, aber nun einen Riegel vor.

Auf der Worldwide Partner Conference in Denver stellte Turner klar, dass auch künftig die Betriebssysteme an einem Stück entwickelt würden. Als Grund führte er an, dass man das Fundament von Microsoft, nämlich die Entwicklung von Betriebssystemen, nicht ändern, sondern auf ihm aufbauen wolle. Windows Seven - ehemals Vienna genannt - und Office 14 werden also nach altbekannter Manier entwickelt und wahrscheinlich 2010 fertiggestellt - einen genauen Veröffentlichungstermin wird man wahrscheinlich - wie üblich - erst wenige Monate davor erfahren können.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

3 Kommentare

3.) Fanta4 13.07.2007 - 23:06 Uhr
schade -..-
Vienna is cool!
</sinnloser kommentar>
2.) KonKorT 13.07.2007 - 00:20 Uhr
So ist es ;)

Ist aber auch schon wieder länger bekannt.
1.) bastman 12.07.2007 - 23:59 Uhr
Windows Vienna heißt also ab sofort Seven oder wie soll man das verstehen?