Der "wahre" Wert des iPhones

AppleAnalysten von Portelligent und iSuppli beschäftigten sich mit dem technischen Inhalt der iPhones. Sie bauten die neuen Handys von Apple auseinander und berechneten den Materialpreis für die einzelnen Komponenten.

Zerlegter iPhone

So soll ein handelsübliches mit 4 GiB Speicher ausgestattetes iPhone materialtechnisch gerade einmal 200 US-Dollar kosten, verkauft wird es für knapp 500 US-Dollar. Die 8 GB-Variante, welche mittels eines Kaufpreises von 100 US-Dollar zu haben ist, kostet laut Portelligent allerdings nur knapp 20 US-Dollar mehr in der Fertigung.

Die teuerste Komponente sei übrigens der neuartige Touchscreen, welcher mit ca. 60 US-Dollarn zu Buche schlägt.
Doch zu Apples Verteidigung muss natürlich gesagt werden, dass Marktneuheiten von allen Herstellern kurz nach dem Release ebenfalls für einen viel höheren Preis verkauft werden. Zudem müssen zusätzliche Kosten für Vermarktung und zum Beispiel Patentrechte ebenfalls wieder in die Kassen gespült werden. Und die veröffentlichten Materialpreise sind geschätzt, den wahren Preis kennen nur Mitarbeiter des kalifornischen Unternehmens (..., wenn überhaupt).

Als Fazit darf man festhalten, dass Apple mit den iPhones nicht wenig verdient, der Preis jedoch im annehmbaren Bereich liegt. Und die Entscheidung, ob man sich ein Handy für 600 US-Dollar zulegt, bleibt ja zum Glück noch dem Kunden selbst überlassen.


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