Große Aufholjagd gegen Sener: Zverev weiter auf Titelkurs in Monte Carlo

Die große Aufholjagd gegen den Sünder
Zverev ist weiter auf dem Weg zum Titelgewinn in Monte Carlo

In einem beeindruckenden Match gegen Yannick Sener schafft es Alexander Zverev in Monte Carlo ins Halbfinale der ATP Tour. Nach dem schockierenden Schock-Aus gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic ist der deutsche Tennisstar zum Titelfavoriten avanciert.

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat nach großem Kampf das Halbfinale der ATP Tour in Monte Carlo erreicht. Der 24-Jährige besiegte bei heißem Wetter den Italiener Yannick Sener mit 5:7, 6:3, 7:6 (7:5) und darf nun auf seinen ersten Meistertitel des Jahres hoffen. Nach 3:07 verwandelte Zverev seinen ersten Matchball im Duell zweier verletzter Spieler, traf den Hamburger zwischenzeitlich von unten.

Nach einem frühen Ausscheiden des Weltranglistenersten Novak Djokovic wurde Zverev zum ranghöchsten Profi beim Masters 1000 auf Sand, im Wert von rund 5,2 Millionen Euro. In den letzten vier trifft er entweder auf Diego Schwartzman aus Argentinien oder Stefanos Tsitsipas aus Griechenland. Bisher stand Zverev in dieser Saison im Endspiel von Montpellier.

Deutschlands bester Tennisspieler erwischte gegen Sinner den besseren Start, sprintete 4:1 und dominierte das aggressive Offensivspiel. Die Mehrheit der Fans bei Court Rainier III jubelten jedoch, Sinner reagierte. Beim Stand von 5:5 nutzte der Südtiroler den vierten Breakout-Ball in diesem Spiel und vollendete den Satz kurz darauf mit einem Kopfball. Der Rhythmus bei Zverev verschwand zunächst. Den Aufschlagverlust zum 1:2 machte der Hamburger jedoch sofort wieder wett und behandelte beim Stand von 3:2 lange seinen rechten Oberschenkel, der mit einer Blase am großen Zeh zu kämpfen hatte.

Bei den Ballwechseln bemerkten beide Spieler ihre Verletzungen zunächst kaum, Zverev gewann den zweiten Durchgang auf hohem Niveau. Es scheint, dass der dritte Platz in der Weltrangliste dominant ist. Als er von unten diente, wurde er von der Menge ausgebuht. Zweimal lag Zverev mit Break vorne, Sinner gab nicht auf. Auch der Tiebreak blieb knapp, Sinners Rückhandfehler perfektionierte Zverevs Erfolg.

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