AMD Carrizo basiert auf Excavator-Modulen

AMDDer finanziell angeschlagene Prozessorhersteller AMD steht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Kaveri-Prozessoren. Die neuen Accelerated Processing Units (APUs) basieren erstmals auf den fortschrittlichen Steamroller-Modulen und kommen darüber hinaus mit einer GCN-Grafikeinheit daher. Da sich AMDs Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit nach wie vor hervorragend verkaufen, gehen wir vom vollen Erfolg der Kaveri-APUs aus. Da entsprechende Produkte aber voraussichtlich erst im Januar das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden, müssen wir mit der Überprüfung unserer These noch ein paar Wochen warten.

AMD APU-Roadmap Dezember 2013

Der Kaveri-Nachfolger läuft unter der Bezeichnung Carrizo und wird wahrscheinlich im Jahr 2015 das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Neusten Informationen zufolge werden die Prozessoren bereits über Excavator-Module verfügen. Dabei handelt es sich um die dritte Weiterentwicklung der Modulbauweise, deren Anfang Bulldozer vor ziemlich genau zwei Jahren einläutete. Darüber hinaus werden die Carrizo-APUs aller Voraussicht nach mit der Kaveri-Plattform kompatibel sein. Die Besitzer einer Hauptplatine mit den Bolton-Chipsätzen A88X sowie A78 FCH müssen sich also keine Gedanken um spätere Aufrüstbarkeit machen.

Bislang war es nicht klar, dass die Carrizo-APUs über Excavator-Module verfügen werden. An dieser Stelle wären auch die bei den Kaveri-Prozessoren eingesetzten Steamroller-Module möglich gewesen. Immerhin basieren Trinity und Richland ebenfalls beide auf Piledriver-Modulen. Die schnellsten Carrizo-Modelle werden angeblich eine maximale TDP von 65 Watt aufweisen. Aktuell verbrauchen AMDs Accelerated Processing Units bis zu 100 Watt.


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