Electronic Entertainment Expo steht vor dem Aus

MessenWährend die Games Convention - die in diesem Jahr übrigens vom 24. bis 27. August stattfindet - von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher lockt und das Messegelände in Leipzig so langsam aber sicher aus allen Nähten platzt, sieht es so aus, als ob das große Vorbild, die E3 in Los Angeles, in diesem Jahr zum letzten Mal in der jetzigen Form stattgefunden hat. Die Gründe für das überraschende Ende der weltgrößten Schau für Videospiele sind dabei vielfältig, lassen sich aber im Großen und Ganzen auf einen Nenner bringen und zwar die Kosten.

Vielen Ausstellern ist der Auftritt im sonnigen Kalifornien aufgrund hoher Standmieten, Partys und andere damit in Verbindung stehender Dinge einfach zu teuer geworden; zumal der Return of Investment die Ausgaben für solch ein Event nicht mehr rechtfertige. Als Folge wollen die großen und kleinen der Branche wie zum Beispiel Electronic Arts den Weg nach Los Angeles in Zukunft meiden und sich lieber auf regionale und eigene Veranstaltungen konzentrieren. Aber nicht nur die E3 hat als Leitmesse für die Videospielindustrie mit dem Phänomen zu kämpfen, sondern auch die CeBIT in Hannover, die in den letzten Jahren namenhafte Hersteller, wie zum Beispiel Phillips oder auch Sony verloren hat, da zum einen die horrenden Standmieten viele Unternehmen abschrecken und zum anderen der Spagat zwischen Business-Messe und Consumer Electronics Schau nicht wirklich gelingen will.


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