USB 3.1 soll bereits Mitte 2014 verfügbar sein

MainboardsIn den zurückliegenden Tagen konnten wir mit zahlreichen interessanten Newsmeldungen aufwarten. Wir berichteten zum Beispiel über das Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt, das die beiden Next-Gen-Konsolen bereits voll ausreizen soll, oder über die Beta-Version des Catalyst 13.10, die auch unter Windows 8.1 funktionstüchtig ist. Darüber hinaus vermeldeten wir, dass HDMI 2.0 4K-Auflösungen bei 60 Bildern pro Sekunde zulässt und dass Intel die Herstellung von X79-Mainboards sowie deren Support aufgegeben hat. Außerdem konnten wir mit den ersten Bildern des Produktionsumfelds der Playstation 4 aufwarten. Alleine im abgelichteten Werk sollen bis zum Marktstart über eine Millionen Spielekonsolen hergestellt werden.

USB-Logo

Zuletzt berichteten wir über die USB-3.1-Schnittstelle, deren Spezifikationen vor ungefähr eineinhalb Monaten verabschiedet wurden. Demzufolge erlaubt USB 3.1 zumindest in der Theorie eine Datentransferrate von maximal 1.250 MB/s. Aktuell besitzt die weniger weit verbreitete Thunderbolt-Schnittstelle, die von Apple und Intel entwickelt wurde, jedoch die gleiche Datentransferrate. Auf dem diesjährigen Intel Developer Forum (IDF) wurde nun bekanntgegeben, dass USB 3.1 bereits Mitte 2014 den Endkundenmarkt erreichen wird - dies ist zumindest die Zielsetzung.

Als der Universal Serial Bus (USB) im Jahr 1996 von Intel eingeführt wurde, konnte noch niemand ahnen, wie erfolgreich sich die USB-Verbindung gegen alle Konkurrenten durchsetzen würde. Die erste Generation der USB-Schnittstelle hatte allerdings noch eine ziemlich langsame Datentransferrate von 1,5 MB/s. Vier Jahre später kam USB 2.0 und erhöhte die maximale Datentransferrate auf 60 MB/s - nicht schlecht, aber immer noch ein gutes Stück langsamer als interne Verbindungen. Die 2008 eingeführte USB-3.0-Schnittstelle erlaubt eine Datentransferrate von 500 MB/s und überflügelt somit die Lese- und Schreibraten aktueller Festplatten deutlich.

Im Jahr 2011 wurde schließlich die Thunderbolt-Schnittstelle offiziell vorgestellt, die über eine theoretische Datentransferrate von 1.250 MB/s verfügt und der USB-3.0-Verbindung somit deutlich den Rang abläuft. Thunderbolt ist sogar so schnell, dass die relativ neuen Solid State Drives (SSDs) nicht durch diese Verbindung limitiert werden und sogar externe Grafikkarten in den Bereich des Möglichen rücken.


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