AMD FX-8300 erreicht den japanischen Markt

AMDMit der offiziellen Vorstellung der Centurion-Prozessoren hat AMD zwar viel Performance auf die Produkte des Konkurrenten Intel aufgeholt, doch aufgrund einer extrem hohen Leistungsaufnahme und einer unattraktiven Preisgestaltung ist vor allem der FX-9590 keine wirkliche Alternative. Es ist also kein Wunder, dass die Fachpresse bereits vom möglichen Ende der FX-Prozessoren und somit von AMDs Rückzug aus dem wichtigen Performance-Bereich berichtet. Das Unternehmen aus Sunnyvale möchte den Fokus in Zukunft vermehrt auf seine Mainstream-Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit richten. Diese sogenannten Accelerated Processing Units (APUs) sind in ihren Preisklassen durchaus konkurrenzfähig.

In den zurückliegenden Wochen berichteten wir vor allem über die kommenden APU-Generationen des Prozessorherstellers. Kaveri sollte ursprünglich noch in diesem Jahr erscheinen, doch mittlerweile scheint sich die Veröffentlichung um ein Quartal nach hinten verschoben zu haben. Mitte 2015 soll Kaveri durch die Carizo-APUs abgelöst werden, über die wir bislang nur wenige handfeste Informationen kennen.

Japanischer Handel - AMD FX-8300

Im fernöstlichen Japan ist mittlerweile der FX-8300 von AMD im Handel aufgetaucht. Wie es der Name bereits verrät, besitzt der Prozessor vier Piledriver-Module mit insgesamt acht Integerkernen. Diese werden mit einer Basistaktfrequenz von 3,3 GHz und mit einer Turbotaktfrequenz von 4,2 GHz angesteuert. Das Modell verfügt außerdem über einen viermal 2 MiB großen L2-Cache sowie über einen 8 MiB großen L3-Cache und gehört der 95-Watt-Klasse an. Leistungstechnisch schneidet der FX-8300 also nur geringfügig schwächer ab als der bereits seit längerem erhältliche FX-8320.

Der Prozessor kostet in Japan umgerechnet 123 Euro. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir allerdings nicht berichten, wann die neue Achtkern-CPU hierzulande verfügbar sein wird. Aktuell können wir sogar nicht ausschließen, dass der FX-8300 überhaupt nicht auf dem europäischen Markt ankommen wird. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Produkte, die nur in Fernost angeboten wurden, denn immerhin handelt es sich um den größten Markt der Welt.


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