Xbox One nun doch mit weniger Speicher

MicrosoftMicrosoft und Sony haben ihre neuen Spielekonsolen zwar bereits der Öffentlichkeit präsentiert und die Endkunden können die Produkte bereits vorbestellen, doch sowohl die Xbox One als auch die Playstation 4 werden erst in einigen Monaten ausgeliefert. Erstere soll nun sogar mit etwas leistungsstärkeren Komponenten daherkommen als ursprünglich geplant. Ein Grund für diese Maßnahme könnten die wesentlich vielversprechenderen Spezifikationen der Playstation 4 sein. Für Mark Cerny, Chefentwickler der neuen Sony-Spielekonsole, ist diese sogar noch flexibler als ein Desktop-Computer.

Auf der diesjährigen Spielemesse E3 hat sich Microsoft mit seiner Xbox One nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die ansehnlichen Grafik-Demos der kommenden Spielekonsole liefen offenbar auf Desktop-Computern mit Nvidia-Grafik. Seitdem lässt der Branchenriese nichts unversucht, den Endkunden die Xbox One wieder schmackhaft zu machen.

Microsoft Xbox One

Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Xbox One nun doch mit einem 8.192 MiB und nicht mit einem 12.288 MiB großen Arbeitsspeicher daherkommen wird. Die Taktfrequenz des Grafikprozessors bleibt allerdings weiterhin um 53 MHz angehoben. Die geringere Kapazität des Arbeitsspeichers sollte sich in der Praxis allerdings kaum auf die Performance auswirken, da heutige Computer sogar noch mit einem 4.096 MiB großen Arbeitsspeicher performant genug für die meisten Computerspiele sind.

Die Xbox One verfügt über einen Jaguar-basierten Achtkern-Prozessor von AMD, der mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz daherkommt. Die Grafikkarte basiert auf der GCN-Architektur und verfügt über 768 Shader-, 48 Textur- und 16 Rastereinheiten sowie über ein 512 Bit breites Speicherinterface und einen 32 MiB großen eSRAM. Sobald der pfeilschnelle eSRAM aufgebraucht ist, greift die Grafikkarte auf den Arbeitsspeicher zu, bei dem es sich um einen 8.192 MiB großen DDR3-2133-Speicher handelt. Die neue Spielekonsole ist für einen Verkaufspreis von 499 Euro vorbestellbar.


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2 Kommentare

2.) Luk Luk 13.08.2013 - 16:32 Uhr
Du bist ja auch nicht die Zielgruppe, die erreicht werden soll.
1.) rizawi 13.08.2013 - 13:29 Uhr
um nicht zu sagen, ich wüsste nicht welches Game mehr als 4GB verballert, ohne das man manuell an den Specs gebastelt hat, was definitiv nicht vorgesehen ist auf der Konsole.
Bei mir sind manchmal parallel zum Gaming 5GB meines RAMs dank Multitasking ausgelastet und ich hab damit nur in Minecraft Probleme, weil dessen RAM Addressierung nach Zahlen äusserst vage ist: Ich sag 4GB, es nimmt sich 6 und wenn es die nicht kriegt ruckelts O.o...
Wichtiger als mehr RAM würde ich ja ne SSD einschätzen, ich würd kotzen hätt ich nach wie vor 30s Ladezeiten...