MacBook Air: High-End-GPU angeschlossen

AppleWer sich ein MacBook von Apple bestellt, muss mit den vorgefertigten Hardware-Paketen zurechtkommen, denn ein späteres Nachrüsten ist eigentlich nicht möglich. Einige Nutzer scheint dies allerdings nicht so wirklich zu interessieren, sodass auch der komplizierteste Weg nicht gescheut wird, geht es um das Anbringen einer viel leistungsstärkeren GPU. Larry Gadea hat eben genau das gemacht und dafür das Thunderbolt Setup genutzt.

High-End-Grafikkarte via Thunderbolt Setup angeschlossen


Wie nun bekannt wurde, hat der User Larry Gadea mittels eines komplexen und aufwendigen Anschluss-Verfahrens über das Thunderbolt Setup eine High-End-Grafikkarte an sein 11 Zoll großes MacBook Air gesteckt. Thunderbolt hat er dabei als Express Card Adapter genutzt. Nebenbei hat er zudem eine ExpressCard an den PCI-Express Adapter gesteckt. Das alles hat er dann mit einer für Windows gedachten Grafikkarte verbunden.

MacBook Air Thunderbolt GPU



Gadeas Meinung zufolge bietet ihm sein 11 Zoll MacBook Air nun eine ausgezeichnete Gaming-Erfahrung, wie man sie ansonsten nur von leistungsstärkeren Windows-PCs gewohnt ist:

„Dieses Experiment hat gezeigt, dass Gaming nicht immer High-Performance-Systeme voraussetzt und sogar sehr praktisch auf einem 11 Zoll MacBook Air sein kann. Eigentlich spricht so viel gegen diese Erkenntnis: Eine Menge von Adaptern, eine stromschwache CPU, eine Vielzahl an Kabeln und große freiliegende Hardware-Teile, verrückte Boot-Software und vieles mehr. Zudem ist Intel daran interessiert mit verschiedenen Adaptern, die nur bestimmte Dinge machen, so etwas zu unterbinden. Aber mit etwas Geduld und dem richtigen Zubehör klappt es trotzdem - und es ist wirklich günstig!“

Gadea erklärt im Artikel den exakten Anschluss-Prozess


Wer von der Idee jetzt angetan ist und selber einmal an seinem MacBook Air Herumschrauben will, findet in der Quelle den kompletten Artikel. In diesem geht der Hobby-Schrauber auch auf Framerates, Benchmarks und eine Menge anderer Dinge ein, die zum Verständnis dieses Prozess durchaus hilfreich sein können. Da seine Konstruktion übrigens leicht an- und abgebaut werden kann, ist diese Idee auch für diejenigen interessant, die weiterhin ein leichtes Notebook behalten wollen.


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1 Kommentar

1.) rizawi 31.07.2013 - 12:34 Uhr
also eins an dem ganzen Artikel find ich ja nun lustig, ich hätte es verstanden wenn er mit der Grafik gearbeitet hätte aber Gaming am Mac O.o ? Für Sonic reicht vermutlich auch der Onboardchip, ansonsten gibts es für Linux mehr Games als für Mac, die Performance erfordern...