Weitere Intel Ivy Bridge-Gerüchte

IntelIvy Bridge heißt die Refresh-Generation Sandy Bridges, die gemäß Intels Tick-Tock-Modells einen klassischen Tick darstellt. Im Fokus stehen nämlich nicht architektonische Verbesserungen, sondern ein Fertigungswechsel, der in der Regel höhere Taktraten bzw. weniger Energiebedarf bei gleichbleibender Taktrate ermöglicht.
Jetzt gibt es viele neue Gerüchte zur kommenden Intel-Prozessorgeneration.

So melden OCWorkbench und Digitimes übereinstimmend, dass Intel die Computex Anfang Juni dazu nutzen wird, Ivy Bridge erstmals vorzuführen. Dies ist auch nicht völlig abwegig, schließlich sprudelte es auf der letzten Computex auch bereits viele Sandy Bridge-Details. Von einer offiziellen Vorstellung, wie fälschlicherweise im Netz propagiert, kann aber keinesfalls die Rede sein. Intel wird nach derzeitigem Stand an seinem bisherigen Plan, ab dem zweiten Halbjahr 2011 die Produktion anlaufen zu lassen, festhalten.

Wie wir schon vor einigen Wochen berichteten, wird die neu aufgelegte Grafiklösung über DirectX 11-Unterstützung verfügen. Unklar bleibt aber nach wie vor, mit wie vielen EUs sie auflaufen wird, nachdem Fudzilla kürzlich von 16 EUs berichtete und OCWorkbench nach wie vor von 24 EUs schreibt. Wirklichen Aufschluss über die Leistung der nächsten Intel-Grafikeinheit muss diese Anzahl dabei noch nicht mal geben, wie zum Beispiel der Vergleich mit der Nehalem- und Sandy Bridge-Grafik beweist, die beide im Vollausbau 12 EUs besitzen, aber doch im Endeffekt in ganz anderen Leistungsregionen agieren.
Sollte die flächendeckende DDR3-1600-Unterstützung stimmen, wie ebenfalls Fudzilla berichtet, hätte die neue Grafik in jedem Fall aber schon einmal Bandbreiten-Vorteile.

Während die Performance der Ivy Bridge-Grafikeinheit also noch unbekannt ist, gibt es aber erste Gerüchte zur Leistungssteigerung der CPU im Vergleich zu Sandy Bridge, und zwar berichtet VR-Zone von sagenhaften 20 Prozent. Wenn man überlegt, dass der Tock von Nehalem auf Sandy Bridge gerade mal knapp 20 Prozent Leistungssteigerung herbeiführte, scheinen ebenfalls 20 Prozent Leistungssteigeung für einen Tick utopisch. Gewiss sind Optimierungen, die die Performance pro Takt im kleinen, einstelligen Bereich tangieren, nicht auszuschließen und gewiss wird mit dem Fertigungswechsel auch neues Taktpotential eröffnet. 20 Prozent Leistungssteigerung scheinen uns aber etwas zu viel des Guten.

Weniger spekulativ, weil übereinstimmend von mehreren Quellen bestätigt, ist, dass Ivy Bridge weiter auf den Sockel LGA-1155 passen wird. Im Prinzip war dies auch von Anfang an nicht anders zu erwarten, da Ivy Bridge auf dem Papier "nur" ein leicht optimierter Sandy Bridge im 22 statt 32 Nanometer-Verfahren ist. Per Bios-Update sollten alle aktuellen Sockel LGA-1155-Platinen problemlos mit einem Ivy Bridge-Prozessor zurecht kommen.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiter über neue Entwicklungen zu Intels kommender Prozessorgeneration unterrichten.


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1 Kommentar

1.) core 09.02.2011 - 14:33 Uhr
zweites Halbjahr-sehr schön, dann gibt es zu Weihnachten nen neuen PC :)