Windows 7: weniger Programme, mehr Features

MicrosoftDer Vista-Nachfolger Windows 7, der gerüchteweise schon im nächsten Sommer in den Regalen stehen soll, macht dieser Tage erneut Schlagzeilen. Während CNET berichtet, dass diverse Standardprogramme gestrichen worden wären, hört man andererorts von typischen Windows-Programmen, die unter Windows 7 ihr längst überfälliges Update erhalten haben sollen. Feststeht: Bereits Monate vor dem Launch ist bei Microsoft der neuste Spross wieder das Thema!

Windows 7: Paint

Windows zeichnete sich bislang dadurch aus, den Kunden nach einer Neuinstallation nicht nur mit dem aller Nötigsten zu versorgen, sondern auch mit netten Zusatzprogrammen für E-Mails, Fotos und Videos. Offenbar wird sich dies mit dem kommenden Windows aber ändern: Viele Zusatzprogramme sollen nicht mehr von vornherein installiert werden, sondern optional über die Windows Live-Plattform kostenlos bezogen werden.

Windows 7: Rechner

Microsoft erhofft sich von dieser Maßnahme, einerseits ein neues Betriebssystem unbeschwerter entwickeln zu können und somit die Perioden zwischen neuen Betriebssystemen zu verkürzen sowie andererseits, dass Windows 7 samt Nachfolger dadurch reiner werden und nicht mehr mit so viel "Müll" beladen, den vielleicht gar nicht ein jeder haben möchte. Zu guter Letzt kann man über die Live-Plattform dem Anwender Programme bereitstellen, die man wegen kartellrechtlichen Beschlüssen ansonsten ggf. nicht anbieten könnte.

Windows 7: WordPad

Unbehelligt davon tauchen in diesen Tagen mehr und mehr Infos über die Änderungen in Windows 7 auf. So wird berichtet, dass Paint, der Taschenrechner sowie WordPad große Überarbeitungen wiederfahren haben.
Im Falle von Paint sowie WordPad weiß man, dass nunmehr das neue Ribbon-Interface eingesetzt wird, welches unter Office 2007 erfolgreich debütierte bzw. für reichlich Übersicht beim Erstellen von Texten, Grafiken etc. sorgte. Microsofts Taschenrechner wurde insofern erweitert, als dass er nunmehr auch spezielle Modi für wissenschaftliche Berechnungen bereitstellt. Man kann Zeitabstände, Hypotheken-Raten, Benzinverbrauch und viele weitere, alltägliche Dinge berechnen. Zudem wurde das Interface gründlich überarbeitet und auch mit einer Umrechungsfunktion versehen, die mit sämtlichen Einheiten jonglieren kann.

Windows 7 liegt inzwischen in der Build 6780 vor. Bereits nächsten Monat soll es die erste, öffentliche Beta geben. Die virtuellen Ordner wurden indessen bestätigt.


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2 Kommentare

2.) (th) 27.09.2008 - 20:29 Uhr
guter Schritt in Richtung Vernunft Microsoft!
Wobei ich es schon dumm faende wenn ich mir den Mediaplayer zukuenftig runterladen muss, aber wenn die EU es will ...
1.) KiTT 24.09.2008 - 20:20 Uhr
Sauber, so solls !